20 Tipps um den Blog schneller zu machen - Guru 2.0
20 Tipps um den Blog schneller zu machen

20 Tipps um den Blog schneller zu machen

WordPress

WordPress

Heute gibt es mal keinen QuellCode, muss ja nicht immer sein. Aber ein WordPress-Thema ist es trotzdem!

Ich glaube wir müssen nicht darüber diskutieren, dass eine schnelle webSite gut ist. Nicht nur für den Leser, der so oder so keine Zeit mehr hat. Sondern auch für Suchmaschinen, welche Seiten die akutell sind, aber auch schnell sind, mit einem besseren Ranking belohnen.

Also was machen?

  1. Dein Hoster
    Schau dir mal an ob es nicht einfach an Deinem Hosting-Paket liegt, dass der Blog so langsam ist. Es kann aber auch am Hoster selbst liegen. Vergleiche die Leistungsdaten der verschiedenen Anbieter und wechsle, falls es notwendig ist. Ich bin mit den VPS-Systemen von HostEurope sehr zufrieden, aber ich will Dich nicht beeinflussen.
  2. Die Bild-Attribute
    Vergiss nie die Werte width und height bei einem img-Element anzugeben. Erstens wird die Seite gleich von Anfang an richtig angezeigt. Zweitens laden die Browser die Bilder schneller.
  3. Die Bildgröße
    Dein Browser ist nicht PhotoShop. Wenn Du große Bilder vom Browser klein rechnen lässt, verlieren sie stark an Qualität. Ausserdem überträgst Du viele Daten, welche Du später nicht mehr brauchst. Also lade die Bilder bereits in der richtigen Größe und dpi-Zahl (72 oder 96) hoch.
  4. Die Hotlinks
    Überprüfe mal ob andere WebSites direkt auf Deine Bilder verlinken? Denn dann wird der Blog wirklich langsam. Denn andere verwenden Deine Bandbreite und Ressourcen, um Ihre Seiten schneller(??) zu machen.
  5. Die WordPress-Version
    Bleib aktuell! Jedes Update bringt nicht nur zusätzliche Sicherheits, da Bugs behoben werden. Es bringt auch immer etwas (machmal mehr, oft weniger) an Performancegewinn.
  6. Deine PlugIns
    Versuche so wenig PlugIns wie möglich zu installieren. Nimm nur die notwendigsten und falls es möglich ist, ersetze PlugIns durch direkten QuellCode im Thema.
  7. JavaScript?
    Wir leben es, da es uns doch einiges ermöglicht. Dadurch werden wir es nicht vermeiden können. Überprüfe aber einmal was alles in Deinem Blog geladen wird und wo das passiert. Oft lädt jedes PlugIn seinen eigenen Code nach. Dadurch wird manche Bibliothek mehrmals geladen. Falls es gar nicht anders geht, dann lade das JavaScript erst in der Fusszeile. Denn so wird die Seite schneller angezeigt.
  8. Werbung?
    Falls Du wirklich Werbung auf Deinem Blog hast (ein wenig Geld kann ja ruhig reinkommen), dann überprüfe doch die Ladezeit. Manche Inserate (besonders grafische) können ganz schön lange brauchen, bis sie am Bildschirm sind.
  9. Der QuellCode
    KISS! (Keep It Simple Stupid). Halte Deinen Code einfach und schlank. Je kürzer der HTML-Output von PHP ist, desto schneller wird er übertragen. Bemerkungen sind zwar praktisch, kosten aber Zeit, wenn es zuviele sind. Falls Du einen Fehler im Code hast, behebe in so schnell es geht. Denn auch diese kosten Zeit bei der Anzeige, da der Browser eingreifen muss.
  10. Das Layout
    Einfacher ist besser! Nicht nur die Leser werden es Dir danken, wenn das Layout einfach und schnell verständlich ist. Auch die Geschwindigkeit steigt, wenn Du mit wenig, effektvoll eingesetzten Grafiken arbeitest.
  11. Bilder, Bilder, Bilder
    Sind zwar bei einem Portfolio oder Fotoblog das um und auf. Aber bei einem “normalen” Blog solltest Du sie sparsam einsetzen. Denn sie sind wirkliche Ressourcenfresser. Ein, zwei kleine Bilder am Anfang eines Posts sind kein Problem. Wenn Du aber 10, 2o pro Post hast, ist es sicher ein Zeit- und Ressourcenproblem, dass Du dir einhandelst.
  12. Nomchmals das Layout
    Am Anfang versucht jeder Blogger, soviel Funktionalität wie möglich in den Blog zu packen. Halte es einfach! Nicht jeder will wissen, wieviele SQL-Anfragen notwendig sind, oder wieviele Leser gerade auf der Seite sind. Deine Leser (und der Browser) danken es Dir wenn es einfach ist und schnell geht.
  13. Gadgets…
    Die netten kleinen Dinge die am Blog angezeigt werden. Das Ranking bei Wikio, was wurde gerade getwittert, eine animierte Uhrzeit und so weiter. All das kippst Du jetzt in die Tonne! Denn erstens wird Dein Blog schneller und zweitens werden Deine Leser nicht mehr vom Inhalt abgelengt.
  14. Inhalt oder Teaser?
    Wenn Du viel schreibst, wächst die Datenmenge! Klar, ist doch logisch. Aber es reicht wenn Du auf der Startseite nur einen Auszug (Teaser, Excerpt) anzeigst und einen Link zum ganzen Text anbietest. 10 kurze Anreisser werden schneller geladen, als 10 komplette Posts.
  15. Hyperlinks?
    Ohne Verlinkung hat ein Blog keinen Sinn. Aber der Browser ist kein Mensch. Wir haben Internetadressen gerne lesbar geschreiben, also ohne dem / am Ende. Browser lieben aber den Schrägstrich am Ende einer URL. Denn sie “denken”, dass ist ein Verzeichnis und arbeiten dadurch schneller. Also schreib bei Hyperlinks immer einen Schrägstrich ans Ende (ausser Du verlinkst auf ein Bild oder direkt auf ein Dokument)
  16. Deine Datenbank!
    Pflege sie! Sichere sie! Optimiere sie! Ob Du es manuell erledigst (z. B. mit phpMyAdmin) oder automatisch mit einem PlugIn durchführst ist egal. Aber eine optimierte und bereinigte Datenbank ist einfach schneller. Und jedes WordPress-Blog greift x-fach auf die Datenbank zu.
  17. Flash?
    Apple sagt zwar, das Flash tot ist, aber vielleicht setzt Du es trotzdem ein. Ich denke, dass es dafür sehr gute Gründe geben muss. Einfach Flash einsetzen weil es toll ist, ist zu wenig. Es muss dem Leser wirklich gute, zuästzliche Funktionen bieten, damit ich diesen Ressourcen-Elefanten auf meinen Blog lasse. Vieles kann bereits mit CSS3 & HTML, oder zumindest JavaScript erledigt werden.
  18. Nochmals die Bilder
    Sollen wir die jetzt in der Cloud speichern oder lokal? Ich bin nicht so der Fan der Cloud. Denn wenn das Ding nicht wirklich leistungsoptimiert ist, kostet mich jeder externe HTTP-Request wieder Zeit. Und das kann wirklich mehr Zeit sein, als ein optimiertes, kleines Bild vom eigenen WebSpace an Ladezeit braucht. Ich halte mal alles lokal vor. Denn dann kann nur ein Server ausfallen (Was ist wenn der Cloud-Space nicht verfügbar ist?), und ich weiss wie schnell die Bilder von meinem Server geladen werden.
  19. Tools…
    Gibt es wie Sand am Meer. Aber eines für die Seitenoptimierung solltest Du schon installieren. Nur so kriegst Du heraus, wie lange Deine Seite zum Laden braucht und wo, wie und was Du verbessern kannst.
  20. Optimierung und Tools?
    Es gibt dort draussen genug Online-Dienst, welche Deine Seite evaluieren und bewerten. Sei ein wenig vorsichtig damit. Oft geht es nur darum, dass die Anbieter ihre eigenen “SEO-Künste” anbieten/verkaufen können. Schau einfach mal auf den W3C-Validator für HTML und auch für CSS. Wenn Du dort fehlerfrei (valide) bist ist es ein großer Schritt in die richtige Richtung. Ich bin schon froh, wenn ich fehlerarm bin. Wie sagt man: Nobody ist Perfect!

in Anlehnung an sloDive

Es wurden 3 Kommentare zu diesem Beitrag geschrieben.

  • Christian

    Danke für die Tips werde gleich mal ein paar umsetzen und paar kannte ich auch schon.danke

  • Thomas

    Sehr gute Auflistung der “Blog” Sünden. Vielen Dank GURU!

  • Volker

    Schön, dass man mal wieder wachgerüttelt wird: Denn schnell hält der Schlendrian Einzug und die Seitenaufbaugeschwindigkeit geht in die Knie.

    Es gibt daher für Webmaster, die etwas zur Bequemlichkeit neigen und dazu noch viele Bilder auf ihrem WordPress-Auftritt verwalten, das sehr effektiv arbeitende Plugin “Quick Cache”.

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