Entrümpelt eure Blogs!
Bei NetProfit ist ein Post mit 10 Tipps für ein einfacheres Blog Design erschienen. Diese Tipps haben mich schon ein wenig zum Nachdenken gebracht. Besonders da ich ja an der Blogger-Challenge von netheweb teilnehme und mit meinem eigenen Blog immer besser werden will.
Da sind ein paar Tipps aus der Blogosphäre schon interessant. Besonders weil man dann ein wenig darüber nachdenkt, wie man seinen eigenen Blog führt. Auch hier auf meinem Blog findet Ihr immer wieder Gedanken und Tipps was und wie man es verbessern kann. Einige der Tipps von NetProfit sind wirklich gut nach zu vollziehen und auch für ein einfacheres Design umzusetzen. Aber bei anderen bin ich mir nicht so sicher.
Bei den Widgets “WordPress Meta” und “Archive” war es klar. Die braucht wirklich keiner und sind bei mir auch nicht da. Der Tipp zum Widget “Neueste Posts” finde ich gut. Es ist mir selbst nicht aufgefallen, dass ich das angezeigt hatte und der Leser es eigentlich ignoriert. Denn bis er es sieht, hat er ja die Posts schon alle gelesen.
Bei den Booksmarks und Social Services bin ich nicht ganz seiner Meinung. Ich persönlich finde es ganz praktisch einen Post gleich direkt übernehmen zu können. Auch braucht man die wichtigsten Dienst in der Leiste, denn nicht alle Leser verwenden Mister Wong oder nur Delicious.
Die buttons und Counter sind zwar nicht sehr nützlich, aber befriedigen halt das eigene Ego. Wie wollen wir uns sonst definieren, wenn nicht über die Anzahl unserer Leser oder wie gut wir nicht sind mit einem PageRank von ??.
Bei einem Tipp bin ich mir absolut nicht sicher: Die Tags. Ich grüble schon seit Wochen darüber nach, ob man Posts verschlagworten soll und ob man diese Schlagworte anzeigen soll. Im Endeffekt bin ich zum Schluss gekommen, dass es sinnvoll ist. Denn so kann der Leser ähnliche Posts über einen Themenbegriff leichter auffinden. Die Kategorie alleine ist oft zu grob um Posts zusammenzufassen. Am Besten geht das halt noch immer über die Tags oder besser Schlagworte. Besonders ist es praktisch da ich, so wie im Post WordPress und RSS-Feeds beschreiben habe, die Tags auch für Artikelserien benutze und so dem Leser einen Mehrwert biete. Natürlich ist die TagCloud für die meisten Benutzer nicht sehr sinnvoll. Sie ist schwer zu bedienen und hilft auch nicht sonderlich bei der Suche. Ich finde es besser die Schlagworte beim Post anzuzeigen. Denn so sind thematisch verwandte Posts leichter zu finden. Das wird auch das nächste sein, was ich bei den Posts einbaue.
Aber im Prinzip hat NetProfit recht. Es ist wichtig einfache Blogs zu erstellen. Ein Tipp von mir dazu: Streiche die Hälfte von allem und von dem was übrigbleibt nochmal die Hälfte!
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schrieb am 30. 1. 2010 um etwa 8 Uhr:Also auf verschiedene Spielereien mag ich nicht verzichten auch wenn solche nur von Webfetischisten verwendet werden. Aber gerade Blogs wie deiner werden doch in erster Linie von Bloggern gelesen! Ich mochte zum Beispiel dein Twitter Plugin sehr. Ich nutze gerne mal eine Tagcloud um mich durch einen Blog zu klicken. Und ganz klar die Social Buttons. Ich komme doch gar nicht erst auf die Idee jemanden bei einem Dienst hinzuzufügen wenn ich die Buttons nicht sehe. Da muss man dem Besucher schon einen Schritt entgegenkommen. Und bitte nicht das Flickr Plugin wegrationalisieren! Mit dem taggen habe ich zwar selber Probleme. Mir fallen eigentlich nie passende Tags ein. Meist ist alles mit der Kategorie gesagt. Was das angeht kann ich meine Webseite sicher noch um einiges entwirren. Dein "be social" wirkt leider arg zusammengewürfelt. Das geht doch bestimmt noch besser. So ich mache mich jetzt an meinen Blog Frühlingsputz!