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Was ist eine Absprungrate?

Absprungrate im Vergleich bei Google-Analytics

Absprungrate im Vergleich bei Google-Analytics

Viele werden sich diese Frage im Geheimen stellen, aber die Frage laut zu stellen? Nein, da würde man sich ja eine Blöse geben. Ich stelle sie! Gleichzeitig versuche Euch auch eine sinnvolle Antwort zu geben ;-) .

Natürlich ist diese Frage in Zusammenhang mit unseren Blogs interessant, gilt aber (eingeschränkt) auch für “normale” webSites. Schauen wir uns zuerst an, was Tante Google – in den Analytics wird der Wert ja ausgegeben – zu diesem Thema zu sagen hat:

Laut Google ist…

…die Absprungrate ist der prozentuale Anteil von Zugriffen auf nur eine Seite oder von Zugriffen, bei denen die Besucher Ihre Website bereits auf der Einstiegsseite (Zielseite) wieder verlassen haben. Verwenden Sie diesen Messwert als Maßstab für die Besuchsqualität. Eine hohe Absprungrate weist in der Regel darauf hin, dass die Einstiegspunkte zur Website von den Besuchern als nicht relevant angesehen werden. Je ansprechender Sie Ihre Zielseiten gestalten, desto mehr Besucher bleiben auf Ihrer Website und führen Conversion-Vorgänge aus. Sie können die Absprungraten minimieren, indem Sie die Zielseiten auf jedes Keyword und jede geschaltete Anzeige abstimmen. Zielseiten sollten die Informationen und Services bieten, die in der Anzeige versprochen werden.

via Google

So ganz schlau werde ich daraus nicht, daher schauen ichmal was das Szenensprachen-Lexikon des  Duden sagt:

Die Absprungrate, ist ein Begriff aus dem Bereich Traffic-Analyse von Webseiten. Der Wert beschreibt den prozentualen Anteil von Zugriffen auf nur eine Seite einer Website oder von Zugriffen, bei denen die Besucher die Website bereits auf der Einstiegsseite wieder verlassen haben.

via Duden

Wenn wir jetzt beides zusammenfügen und uns ein wenig Gedanken machen ist es eigentlich ganz klar:

Dies ist der Prozentsatz der Besucher, welche keine weitere Seite auf Deinem Blog mehr anklicken!

Ich hatte im letzten Jahr eine durschnittliche Absprungrate von 67%. Ist das schlecht, ist das gut oder ist das normal? Und warum verlassen zwei Drittel meiner Besucher den Blog bereits auf der Startseite?

Bei einem Blog ist eine hohe Absprungrate eher normal. Denn die meisten Inhalte werden ja auf der Startseite angeboten und daher klickt auch niemand oder sehr wenige auf eine weitere Seite. Manchmal “verirrt” sich wer in die Kategorien oder in das Archiv. Ab und zu wird auch noch eine “Seite” von WordPress angeklickt, aber das war es dann auch schon.

Kann ich die Absprungrate nach unten drücken?

Ja in einem gewissen Bereich kannst Du das. Aber Du wirst nie alle Besucher zufrieden stellen können. Wenn Du so wie ich, mit dem more-Tag arbeitest, “zwingst” Du deine Leser eine zweite Seite aufzurufen. Die einen werden es machen, die anderen Leser werden sich beschweren: Sie wollen gleich den ganzen Artikel.
Es ist wie beim RSS-Feed die einen Leser wollen den ganzen Post im Feed haben, die anderen nur einen Teaser und auf dem Blog weiterlesen.
Du kannst auch nur einen Artikel auf der Startseite bringen und alle anderen Posts auf den folgenden Seiten. Auch dadurch werden interessierte Besucher auf weitere Seiten klicken und so die Absprungrate nach unten drücken.

Du kannst also entscheiden, wie Du deine Absprungrate beeinflussen willst. Aber Du musst Dir bewusst sein, dass eine gewisse Anzahl von Benutzern mit Deiner Entscheidung Probleme haben wird. Wenn Du dich, wie bei meinem Blog, für das “weiterlesen” entscheidest, musst Du dir eines bewusst machen:

Der erste Absatz muss so interessant sein, dass der Besucher gerne auf “weiterlesen” klickt. Sonst hast Du absolut nichts erreicht. Im Sinne der Blogger-Challenge 2010 muss ich hier noch besser werden. Ich habe es mir zwar nicht als Ziel gesetzt, aber eine Absprungrate von unter 50% wäre schon gut. Aber die Arbeit am Teaser verbessert sicher auch die Anzahl der Besucher, denn der Artikel klingt interessant und es wird weitergelesen. Selbstverständlich muss der restliche Post halten, was der Teaser verspricht.

In diesem Sinne, wünsche ich Dir eine bessere Absprungrate und uns allen interessante Teaser & Posts in den nächsten Tagen und Wochen.

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TrackBack von Was ist ein Guru? | Religion24 am 1. 10. 2011 um etwa 10 Uhr[...] Wortes wird weitergeführt in Hindu-Traditionen wie im Vedanta, Yoga, Tantra sowie dem Bhakti Yoga.Ein Guru ist nichts anderes als ein Lehrer. Seine symbolhafte Bedeutung als Weiser wurde von "Schein...Gujarati Lehrer. Es bezeichnet den "Verleiher" des Wissens (Vidya). Das Wort kommt von der Wurzel [...]

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