Warum WebDeveloper nicht umsonst arbeiten können

26 Jan
26. Januar 2016
Straßenmusiker, Paris (© Clemens Gull, Salzburg, Austria, http://microble.eu)

Straßenmusiker, Paris (© Clemens Gull, Salzburg, Austria, http://microble.eu)

Und warum WebDeveloper oft so teuer sind.

Heute bin ich ein paar Mal auf ähnliche Texte von anderen Berufsgruppen gestoßen. Auch in verschiedenen Sozialen Netzwerken und Communities war heute wieder der „Gratistag“ ausgerufen. Her mit deinem Wissen und sei dankbar, dass du helfen darfst. Darum ein offener Brief an alle die mit uns Webentwicklern zu tun haben. Vielleicht versteht ihr uns dann ein wenig besser…


Lieber baldiger Webseitenbesitzer und natürlich auch
Liebe baldige Webseitenbesitzerin,

es kann gut sein, dass dich (wir sind dich per Du?) der Brief interessiert und du von einer Suchmaschine hier her geschickt wurdest. Aber wahrscheinlicher ist, dass du auf die Seite geschickt wurdest, weil Du um eine kostengünstige oder auch kostenlose Serviceleistung gebeten hast.

Das Leben ist nicht fair.Wir professionellen Webdeveloper (manche nennen uns auch liebevoll Nerds) bekommen oft solche Anfragen. Und falls das Leben anders wäre, würde wir auch immer und sehr zeitnah positiv darauf reagieren. Wir würden deinem Freund der gerade eine Band gegründet hat und einfach kein Budget hat schnell mal einen Newsletter programmieren. Auch deiner Freundin, welche ihre Freundschaftsbänder online verkaufen will, bekommt eine vollständige eCommerce-Lösung von uns. Und wenn es um die Bildung unserer Kleinen, soziale Hilfsprojekte und den Umweltschutz, geht müsst ihr gar nicht erst fragen, da wären wir sofort dabei. Meistens wären wir einfach nur froh wenn wir die Zeit und auch die freien Ressourcen hätten um eine helfende Hand zu leihen.

Leider ist es im täglichen Leben so, dass wir gar keine Zeit zum reagieren haben, sondern so eingespannt sind, dass wir es übersehen. Und wenn wir es doch schaffen, dann ist die Antwort meistens sehr kurz (und fast immer negativ) und wir können dir unsere Gründe oft nicht vermitteln. (Denkt daran manchmal sind wir einfach Nerds.)

Die Umstände warum wir helfen sollen, sind jedes Mal anders, aber für den Fragenden (natürlich auch die Fragende) immer schwerwiegend. Doch ich und auch meine KollegInnen haben festgestellt, dass manche Themen immer wieder kommen. Die werde ich jetzt ein wenig näher beleuchten. Vielleicht kannst du uns dann ein wenig besser verstehen, es entstehen keine Missverständnisse und auch dein Ärger versteckt sich hinter dem nächsten Eck.

Das was ich jetzt schreibe, meine ich absolut positiv und hoffe es kommt bei dir auch so an. Ich hoffe (und auch alle meiner KollegInnen) hoffen, dass wir wieder mal ins Gespräche kommen und das wir dann eine für beide Seiten erfolgreiche Geschäftsbeziehung aufbauen können.

Wir leben von unseren Klicks

Wir leben davon beeindruckende Nutzererlebnisse (auch neudeutsch User-Experience) zu erstellen. Eine perfekt funktionierende Webseite zu erstellen braucht Zeit, manchmal sogar sehr viel Zeit. Wenn wir jetzt zu viel Zeit in das langwierige Erklären unserer Ablehnung investieren oder auch vieles gratis machen, dann können wir einfach unseren Lebensunterhalt nicht mehr bestreiten.

Wir unterstützen die gute Sache gerne mit unserer Arbeit

Die meisten von uns unterstützen bestimmte Projekte immer wieder (manche mehr und manche auch weniger) mit unserem Wissen. Meistens haben wir eine persönliche Bindung zu dem Projekt oder kennen Beteiligte an dem Projekt persönlich sehr gut. Damit meine ich, dass sich jede (und auch jeder) bereits an solchen Projekten beteiligt oder immer wieder unterstützend eingreift. Leider können wir nicht jedes Projekt immer unterstützen. Auch wir müssen eine Auswahl treffen, auch wenn das von dir vorgeschlagene Projekt noch so edel und wichtig für die Menschen ist.

Unsere Zeit ist…

genauso knapp wie bei jedem (jeder) anderen auch: wir haben auch nur 24 Stunden pro Tag (auch wenn wir Nerds sind und uns oft was anderes vorstellen). Wir schaffen den Schritt von einer selektiven Unterstützung zu einer Zusage bei jeder Anfrage nicht. So einfach ist es. Es ist ja nicht einfach ein Klick, sondern es ist der Zeitaufwand der wechselseitigen Korrespondenz (klingt hochgestochen, aber auch das Schreiben in einem Chat ist aufwendig), dem Suchen im Code oder der Benutzeroberfläche, dem Beheben des Problems und dem Versenden der Dateien.
Schlimmer wird es noch bei einer kompletten Unterstützung und wir beginnen bei Null für die Webseite. Da fangen wir an mit dem Registrieren der Domäne und des Speicherplatzes. Dem Installieren des CMS (meistens wird es WordPress sein), dem Einrichten des Themes (oft ist es nicht das erstes, sondern das 27. Theme, welches passt), dann installieren wir noch dies und jenes PlugIn und dann geht es erst ans Einpflegen der Inhalte und anpassen des Layouts. Da geht schon einige Zeit drauf.

„Wir haben kein Geld“ können wir fast nicht nachvollziehen

Der Hauptgrund für eine Anfrage nach einer kostenlosen Webseite ist oft ein knappes Budget, das heißt du berufst dich darauf, dass einfach kein Geld vorhanden ist.

Oft kommen die Anfragen von Menschen, welche für eine namhafte Organisation arbeiten. Wenn wir recherchieren (manchmal machen wir das, einfach aus Interesse), sehen wir dass da oft NGOs, (halb)staatliche oder Wirtschaftsunternehmen hinter dem/der Anfragenden stehen. Eigentlich ist schon das Budget da ,um uns Developer angemessen (ich sage nicht überteuert, sondern fair) zu entlohnen. Wenn nur der Wille dazu vorhanden wäre.
Aber meistens sind es nur die Developer, welche in den sauren Apfel beissen sollen, um die gute Sache zu unterstützen. Für alle anderen ist Geld da (manchmal erwischt es auch die FotografInnen und DesignerInnen, ihre Arbeit kann man auch nicht angreifen und ist auch mit ein paar Klicks oder Strichen erledigt).

Du verstehst sicher, dass „Wir haben kein Budget.“ uns vor den Kopf stößt. Wir haben oft das Gefühl, dass es eine Masche ist mit der wir Developer geködert (dazu mehr weiter unten) werden sollen.

Wir haben einen echten finanziellen Zwang

Die Arbeit eines freien Webentwicklers ist meistens nicht sehr lukrativ. Klar es gibt Ausnahmen, aber wo gibt es die nicht. Der durchschnittliche Entwickler (und sicher auch die durchschnittliche Entwicklerin) kommt gerade so über die Runden. Wir jammern nicht, nein bewahre uns davor. Wir lieben unseren Beruf und haben ihn aus der Begeisterung zur IT, zum Web, zum Softwaredevelopment oder einem Spezialgebiet ausgesucht.

Die im Internet frei verfügbare Software (WordPress ist das Windows der CMS), die freien Themen und PlugIns, gekoppelt mit den kleineren Budgets für Marketing hat unser bis jetzt normales Einkommen einer zusätzlichen Belastung ausgesetzt.

Zusätzlich erfordert der Beruf des Softwaredevelopers erhebliche Investitionen.

Unser Beruf ist schon immer ausstattungsintensiv. Wer professionell für das Web entwickelt, hat nicht nur ein Notebook auf dem Schreibtisch stehen. Wir brauchen einfach mehrere Geräte, Smartphones und Tablets, nur so können wir unsere Arbeit auf der Hardware testen. Klar alles schaffen wir nie, aber die Hauptprodukte (Systeme und Browser) sollten wir einfach ausprobieren. Und das geht mal nicht mit irgendeinem Emulator, denn Hardware ist durch nichts zu ersetzen bei einem professionellen Test. Klar investieren wir immer in neue Geräte nur so haben wir einungefähres Abbild von unseren Benutzern da draussen.
Das wir regelmäßig Speichermedien kaufen und BackUps der Daten machen ist der Schutz für dich. Denn nur so gehen wir sicher, dass deine Daten nicht vernichtet werden. Und auch der Speicherplatz im Web und die Leitung kostet einiges. Das geht einfach nicht mit dem Super-Tarif mit 300 Freiminuten.
Gut wir sind nicht so viel unterwegs wie andere Berufsgruppen, aber wenn wir mal auf eine Konferenz fahren um mehr zu können und zu lernen sind gleich ein Mal vierstellige Beträge nur für den Eintritt fällig.
Aber wir brauchen viel, sehr viel, Zeit um zu lernen und wieder was neues auf die Beine zu stellen. Wir versuchen oft neue Techniken zu lernen und für dich zu beherrschen. Und das braucht Zeit! Da rennen die Stunden nur so vorbei. Aber das ist unser Fachwissen, unser Talent, unsere Erfahrung, die wir für dich einsetzen.

Wir haben sicher Verständnis für schmale Budgets, aber aus rein praktischer Sicht können wir uns es aber nicht leisten jeden der uns fragt zu unterstützen.

Eine lobende Erwähnung bringt nicht viel

Oft wird uns eine Erwähnung im Impressum oder auch sogar eine besondere Erwähnung des Entwicklers angeboten. Da gibt es nur ein paar Punkte…

Erstens wenn wir eine komplette Webseite erstellen, haben wir das gemacht und das dürfen wir auch sagen. Das ist nichts besonderes, dass unser Name dabei steht, sondern eine Selbstverständlichkeit.

Aber das ist gar nicht so schlimm. Aber mit einer Namensnennung können wir unsere Miete nicht bezahlen. Daher haben wir nicht viel davon.

Natürlich die Namensnennung ist ja zusätzliche Werbung für uns. Wir verstehen es schon, aber vielleicht schließt unser Marketingplan keine Namensnennung ein? Und wie sieht es aus, welche neuen Kunden bekommen wir? Auch wieder Organisationen mit einem knappen Budget? Daher ist diese Art der Werbung nicht unbedingt zielführend für uns.

Kurz gesagt, wir machen so wie jeder andere Handwerker auch keine Arbeit für Werbung. Denn wir nutzen auch dafür die entsprechenden Profis, deren Rechnungen wir bezahlen müssen. Oder kennst du einen Automechaniker, der dein Auto repariert und als Zahlung einen Sticker auf dein Auto kleben darf. Auch deinem Friseur reicht es nicht, dass du auf jeder Party sagst: „Die Friseur ist von Hairtastic!“, sondern er will einfach Geld.

Du bist der einzige der es nicht kostenlos macht!

Dieser aufgebrachte Vorwurf geht ins Leere. Sei nicht böse, aber wir wissen, dass es nicht stimmt. Denn sonst hätte vor uns schon einer auf die Webseite geschaut und geholfen, oder gleich die Seite neu erstellt und nichts verrechnet. So einfach ist das. Wir wissen, keiner arbeitet für lau.

Du bist zu teuer!

Ja kann sein, aber das hatten wir schon weiter oben. Denn wir können halt nicht jede Sekunde verrechnen, viel Zeit geht für die Fortbildung und die Verwaltung auf. Auch da jammern wir nicht. Wir verrechnen ja keine 300,– die Stunde. Wir bieten unsere Leistung meistens zum normalen Handwerks-/Dienstleistungspreis an. Schau doch ruhig mal nach, was eine KFZ-Mechanikerin die Stunde kostet, oder ein Friseur, oder ein Schneider oder auch nur der Techniker für die Waschmaschine. Wir legen etwa alle gleich plus/minus ein paar Euro.

Klar, es gibt immer den Nachbarsburschen oder die Studentin welche billiger sind. Aber kannst du sie auch noch in einem Jahr oder drei Jahren fragen? Und wie lange brauchen sie für die Arbeit doppelt oder dreimal so lange? Und wenn sie es als Hobby machen, dann ist es super. Frag sie und lade sie zum Essen ein. Wir sind froh, wenn du kostengünstig eine passende Leistung bekommst.

Aber erwarte nicht dasselbe von uns Professionisten. Wir geben zu, dass es Menschen gibt die einen Computer haben und ein wenig im Web unterwegs sind, tatsächlich umsonst arbeiten, doch der Spruch „Qualität hat ihren Preis!“ gilt auch hier.

Bitte sag Danke und hilf mit!

Ein häufige Erfahrung die wir gemachten haben, ist diese Selbstverständlichkeit. Wir sind oft Mitglied in der einen oder anderen Community und helfen uns dort gegenseitig und natürlich oft auch Laien, welche irgendwo hängenbleiben.

Wir wissen aus eigener Erfahrung was da alles abläuft. Wir hätten nur gerne ein wenig Aktivität. Wenn man auf den Standpunkt steht: Ich frage du machst, wird es schwierig. Wir mögen das nicht so, sondern wir hätten gerne ein wenig Aktivität, besonders wenn Du selber eine Lösung finden willst und nur Unterstützung brauchst. Oft hilft schon ein Blick in die Anleitung.

Und ganz am Ende, wenn die Hilfe erfolgreich war, dann schreib doch noch einen Kommentar: Danke E. ntwickler! Du hast mir super geholfen. Mit einem Klick auf …. war alles wieder gut und so wie ich es mir vorstelle. Das freut uns und hilft dem nächsten der ein ähnliches Problem hat, da er/sie vielleicht schon die passende Antwort findet.

Und zum Schluss

Wir hoffen du verstehst uns jetzt besser? Wenn du hier her geschickt wurdest oder falls du den Link von einem/einer Entwickler/in solltest du jetzt seine Argumente besser verstehen. Wir sind schließlich alle Vollprofis und freuen uns auf eine gegenseitige und nutzbringende Geschäftsbeziehung.

 

Eine eigenes Script im Child-Theme laden und auf jQuery Rücksicht nehmen

19 Nov
19. November 2015
Sonnenuntergang am Nationalfeiertag vor dem Eiffelturm, Foto: microble.eu

Sonnenuntergang am Nationalfeiertag vor dem Eiffelturm, Foto: microble.eu

Schon mal genervt gewesen, dass dein JavaScript mit jQuery in WordPress so ganz und gar nicht funktioniert?
Alles wird zwar brav geladen, aber jQuery kann nicht in deinem Script verwendet werden?
Dann lies ganz schnell weiter, denn mit diesem Tipp hast du keine Sorgen mehr!

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Hurra, ich habe einen Blog!

13 Nov
13. November 2015
Verzweiflung! Kain grämt sich über Abels Tod, Statue in den Tuillerien von Paris, Foto: microble.eu

Verzweiflung! Kain grämt sich über Abels Tod, Statue in den Tuillerien von Paris, Foto: microble.eu

Ich hoffe doch nicht, dass du verzweifelst…
Aber manchmal ist die Pflege und die Aufzucht eines Blogs schon mühsam. Und ich rede dieses Mal nicht von SEO, Content is King oder so Dinge. Das ist eine andere Geschichte und soll auch eine anderes Mal erzählt werden. Wenn dich aber wirklich ein wenig Hintergrundwissen zu Blogs interessiert, dann schicke ich dich zum großen Robert Basic. Ja er ist zurück auf BasicThinking und schreibt „Wenn Du das zur Gegenwart der Blogs liest, wirst Du weinen müssen (weil es nervt)

Ich erzähle dir heute etwas über die technische Seite und den Hintergrund deines WordPress-Blogs, denn WordPress ist das Windows der WebSeiten geworden. Und genauso wird es benutzt. Ist ja nicht unbedingt schlecht… Äh eher schon. Denn jetzt muss es alles können und jeder glaubt es zu beherrschen. Ist aber nicht so! Darum werden wir erfahren welche Arten von WordPress es gibt, was sind Themes und PlugIns und FTP und Dateien und noch anderes.

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Datensicherung ist für Feiglinge! Oder wie sichere ich meine Daten (in WordPress) richtig

10 Nov
10. November 2015
Gespräch vor dem Café de la paix in Paris

Gespräch vor dem Café de la Paix in Paris, Foto: microble.eu

Wie fangen ich heute am Besten an?
Die Geschichte der Datensicherung beruht auf vielen Missverständnissen?
Datensicherung ist doch das einfachste auf der Welt! Einfach ein PlugIn installiert und das war’s. So richtig Fire and Forget.
BackUps macht man erst, wenn etwas schiefgeht!

Angefangen hat es wie so oft in dem großem blauem Netzwerk mit dem F und da mit einer eigentlich harmlosen Frage:

Hallo zusammen, kann mir mal kurz jemand erklären, von welchen Dateien Backups nötig sind? Ich mache ein automatisiertes Datenbank-Backup mit einem Plugin, und hin und wieder Backups der Ordner über FTP. Muss ich über FTP wirklich jedes Mal ALLE Ordner sichern? Das dauert bei mir ewig, daher mache ich das so selten …

Für die Profis unter uns ist dies natürlich kein Thema! Entweder wir wissen wirklich wie es geht oder wir halten es wie echte Profis: Datensicherung ist für Feiglinge! Auf lokalen Systemen ist noch dazu anders als im Web. Denn es ist ein Unterschied ober ich meine WordPress-Seite sichern soll oder einfach die Dokumente von der Festplatte speichere. Dazu habe ich aus demselben Thread auch noch ein paar (interessant witzige) Äußerungen

… wenn du einzelne Dateien über FTP sicherst kann das lange dauern und ist nicht sehr sicher (Datenverlust). Ich würde … die WP-Installation zuerst komprimieren und dann via FTP runterladen

Dieses Statement wurde dann hinterfragt und es kam folgendes retour:

Einzelne Dateien sind schon an sich weniger sicher als eine einzige große. Falls es während dem DL eine Unterbrechung gibt, wenn auch minimal, fehlen einzelne Bits. … Passiert immer mal wieder… Und gerade beim Sichern einer CMS-Installation führen diese unvollständigen DL’s immer wieder zu Diskussionen. Du hast schon recht, FTP ist per se ein sicheres Protokoll, und in der Regel passiert auch nichts. Ich rate aber immer (auch bei uns im IT Support) viele einzelne Files zu komprimieren…

Also mir ist nicht klar wie Bits einfach fehlen können, aber es wird sicher so sein. Denn nicht nur die Geschichte der BackUps beruht auf vielen Gerüchten auch die der Protokolle. Trotzdem gab es auch einen konkreten Tipp, mit eine überraschenden Gegenfrage.

… probiere auf deiner lokalen Kiste auch eine Wiederherstellung mit der Sicherungsdatei… Mit einer lokalen Installation kann man auch hervorragend Änderungen testen…
Wozu sollte ich das tun? Um zu checken, ob ich alles korrekt gesichert habe? Aber wenn ich einmal von allem ein Backup gemacht habe und dann immer nur die genannten Ordner, kann doch nichts mehr schiefgehen, oder?

Und die Antwort darauf hat mich dann auf die Idee zu diesem Post gebracht.

Genau, du validierst einmalig, ob Dein Backup vollständig ist und verlässt Dich danach auf diesen Prozess.

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Ist der RSS-Feed tod?

09 Nov
9. November 2015
Der Eiffelturm in Paris bei Sonnenuntergang, 14. Juli 2014

Der Eiffelturm in Paris bei Sonnenuntergang, 14. Juli 2014

Heute bin ich auf eine interessante Anforderung durch eine Frage von Software-Lupe auf Google+ gestoßen.
Schon vor Jahren hat Chrome und FireFox das RSS-Icon aus seiner Adresszeile entfernt. Nur mit den entsprechenden PlugIns oder AddOns lässt es sich wieder hervorzaubern. Anscheinend stimmt es wirklich, dass viele User diese Funktion nicht mehr nutzen. Daher liegt es nahe, auch in WordPress den Feed zu deaktivieren.

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Wer schreibt der bleibt!

08 Nov
8. November 2015
Einsam im Louvre, Foto: <a href="http://microble.eu/portfolio-von-cles/streetlife/">microble.eu</a>

Einsam im Louvre, Foto: microble.eu

Ist das so? Wer schreibt der bleibt … na was bleibt er. Vorhanden? Präsent? Wichtig oder was?

Ein voller Terminkalender ist doch kein ausgefüllter Tag!

Das stimmt schon, aber alles was wir uns aufschreiben ist auf einmal da, es existiert. Vorher geistert es nur als Idee, Gedanke oder Wunsch in unserem Kopf herum, aber aufgeschrieben wird es präsent und noch einen Vorteil hat es:

Alles aufgeschriebene müssen wir uns nicht mehr merken!

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Einmal den Kopf durchlüften

30 Okt
30. Oktober 2015
Der Residenzbrunnen in der Salzburger Altstadt, Foto: microble.eu

Der Residenzbrunnen in der Salzburger Altstadt, Foto: microble.eu

Meistens blogge ich ja eher über technisches, kreatives oder allgemeines, aber ab und zu verarbeite ich meine Gedanken auch für einen regionalen Post, so wie heute über eine Salzburger Veranstaltung. Vielleicht mal öfter was aus meinem Leben oder der Region berichten. Gibt ja genug zu sehen, machen tun und schreiben.
Gestern ging die Pecha Kucha Nacht #26 in der ARGEKultur Salzburg über die Bühne, und wie war’s?

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Wohin nach dem WordPress-Login?

29 Okt
29. Oktober 2015
Das Fahrrad des Riesen in La Viellette, Pairs; Foto: microble.eu

Das Fahrrad des Riesen in La Viellette, Pairs; Foto: microble.eu

Gerade herein gekommen und schon wird ein Post daraus!
Es ist eigentlich ein typisches Problem und es wird viele nerven, welche einen Blog betreiben oder administrieren.
Ich logge mich in meinen Blog ein und mache immer den selben Klick, zum Beispiel gehe ich sofort auf WordFence um einen Überblick zu erhalten. Also wie kann ich nach dem Login eine bestimmte Seite aufrufen? Oder besser direkt dahin umgeleitet werden?

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Eine eigene Seitenvorlage oder wie lege ich ein neues Page-Template in WordPress an

28 Okt
28. Oktober 2015
Sonnenuntergang in Salzburg, Foto: microble.eu

Sonnenuntergang in Salzburg, Foto: microble.eu

Gerade wieder im Netz auf eine Frage gestoßen, die für viele ein Mysterium ist, aber für WordPress-Profis so selbstverständlich.

Kann mir hier vielleicht jemand sagen, ob ich in WordPress auch Seiten erstellen kann, deren Titel NICHT angezeigt wird?

Und auch die Antwort ist dann so was von klar:

Könnte man doch aber wohl über ein Childtheme ganz rausnehmen oder per CSS ausblenden.

Aber gerade mit dem (CSS? PHP? Page?), haben dann die meisten Blogger Probleme. Doch es kann ja so einfach sein.

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Wie mache ich mein WordPress-PlugIn für MultiSite kompatibel?

23 Okt
23. Oktober 2015
Brunnen vor dem Pariser Rathaus, Foto: microble.eu

Brunnen vor dem Pariser Rathaus, Foto: microble.eu

Diesmal etwas für alle die gerne ein wenig programmieren. Für kurzem ist die Frage aufgetaucht, wie man ein PlugIn auf einer MultiSite-Installation aktivieren kann. Falls das PlugIn nicht dafür geeignet ist, hat man hier bestimmte Schwierigkeiten. Denn prinzipiell werden manche Funktionen eines PlugIns nur bei der ersten Aktivierung ausgeführt. Das ist ja kein Problem, wenn du nur eine Seite hast. Aber bei der MultiSite-Variante von WordPress aktivierst du das PlugIn ja öfters – theoretisch zumindest. Denn wenn es nicht dafür ausgelegt ist, funktioniert das PlugIn nur bei einer Seite. Eigentlich hätte WordPress dafür bestimmte Hooks und Routinen vorgesehen, aber nicht jeder benutzt diese oder hat an eine MultiSite-Installation gedacht.

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