Wie oft muss ich posten? - Guru 2.0
Wie oft muss ich posten?

Wie oft muss ich posten?

Der Eiffelturm in Paris bei Sonnenuntergang, 14. Juli 2014
Der Eiffelturm in Paris bei Sonnenuntergang, 14. Juli 2014, von microble.eu

Die Frage passt doch ganz gut zu #OrganizedLife, oder etwa nicht?
Da fällt mir ein, hast du jetzt auf den Link geklickt? Schon wieder neugierig gewesen. Ja ich schreibe in meinem Twitter-Account unter diesem HashTag. Wenn du schon nachgeschaut hast, kannst du mir jetzt auch folgen, ist ja nur ein Klick.

Zeitfresser Blog

Ja wenn die Überschrift für diesen Post passt, dann schon. Genau dann ist der Blog ein Zeitfresser. Wir leben doch in einer Spaßgesellschaft und da muss alles lustig sein, es gibt keine Probleme, wir lächeln uns an und jeder hilft jeden (Nein keine aktuelle Flüchtlingsdebatte, Ausländergeschichten oder sonst was!) und am Ende trippelt ein Einhorn mit dem Regenbogen quer über die Straße. Also muss/soll/darf der Blog Spaß machen. Ich bin jetzt mal ganz provokant: Ich muss gar nichts!

Da höre ich schon alle Experten und Wissensträger aufschreien: Du willst doch Erfolg haben, oder nicht? Und dein Ranking bei Google ist vollkommen hinüber, wenn du nicht mindestens jeden zweiten Tag was schreibst. Was denkst du dir überhaupt, dass ist doch hier nicht “Wünsch dir was!”. Doch ist es, aber nur wenn Du deinen Blog nicht als Firmenwebseite betreibst.
Es ist wie immer: Solange du Spaß daran hast geht es dir leicht von der Hand. Kaum wird es zur Pflicht, zum Müssen, wird es mühsam und kostet dir doppelt und dreifach soviel Zeit. Darum poste ich so oft oder so selten ich Lust habe. Vielleicht manchmal zwei oder drei Mal am Tag und dann wieder drei oder vier Tage nichts. Dann war halt in der Zeit etwas viel wichtiger.

Wie schreibe ich einen Post in WordPress

Ich habe da keine allgemein gültige Idee. Ich schreibe halt direkt im Editorfenster von WordPress. Andere machen das gerne im Notepad, andere in Word, die nächsten in Pages und wieder andere vielleicht mit TextWrangler. Soll doch jeder schreiben mit welchem Tool er/sie glücklich ist. Aber wichtig ist, dass irgendeine Rechtschreibkontrolle einen Blick darauf wirft. Wir müssen ja nicht Texte schreiben, wie die letzten Hinterwäldler.
Und dann tippe ich und schreibe und korrigiere und am Ende poste ich das Ganze.

Und die Ideen, wie sammelst du die?

Ideen für einen Post im FiloFax sammeln

Ideen für einen Post im FiloFax sammeln

Erwartest du jetzt DIE LÖSUNG von mir? Dann kann ich dir nur mit meiner Version helfen: Nimm das Tool, welches dir gerade passt. ich in meinem Chaos mache es auf jeden Fall so und fühle mich pudelwohl dabei. Ich schreibe Teile und Begriffe in meinem FiloFax und anderes wieder direkt in einem Post, welchen ich als Entwurf speichere. Und wenn ich dann soweit bin und los schreibe. Habe ich einen Teil bereits digital im Post und der andere liegt neben mir offen im FiloFax hingeschrieben.

Meistens fange ich damit an, dass mir irgendwas im Web auffällt und ich darüber nachdenke. Da habe ich dann eine Idee zu einem Titel, denn ich mal als Entwurf in WordPress anlege. Ja und dann kommt Papier. Ich sammle meine Gedanken zu dem Post im FiloFax, so wie du es auf dem Bild rechts siehst.

Beispiel für die Ideen-Sammlung eines Posts in digitaler Form

Beispiel für die Ideen-Sammlung eines Posts in digitaler Form

Und irgendwann oder auch dazwischen ergänze ich immer wieder den Post in meinem Blog. Auch dafür habe ich dir rechts noch einen Screenshot eingefügt.
So wachsen die einzelnen Beiträge langsam heran und werden immer wieder verfeinert. Und das oft parallel, also digital und analog. Ich habe meinen FiloFax immer offen neben mir auf dem Schreibtisch liegen. Daher habe ich auch alle Ideen vor Augen, oder kann schnell was mit notieren.
Nach ein paar Tagen oder auch nur Stunden, sind sie dann so weit, dass sie veröffentlicht werden dürfen.

Durch diese Methode sammle ich meine Ideen und Gedanken, denn meinen FiloFax habe ich immer mit und ich muss auch nichts mühselig synchronisieren. Denn es gibt nur zwei Stellen wo ich Informationen habe: auf Papier und direkt im Blog.

Wie oft jetzt?

Das ergibt sich doch perfekt aus der Methode: So oft du willst und auch Ideen dazu hast. Es ist doch nichts schlimmer als einen Post schreiben zu müssen und keine Idee zu haben. Daher poste ich wann ich will und so oft ich will. Ich denke, die Leser meines Blogs finden die Information wann sie wollen und wie sie sie brauchen. Also ist die Zeit mehr oder weniger egal.
Wenn am Wochenende keiner auf meinem Blog schaut und ich schreibe trotzdem was, sehen es die Leser sowieso am Montag in der Früh. Und wenn ich ein paar Tage nichts schreibe, freuen sie sich über den nächsten Beitrag. Und schreibe ich gleich zwei oder drei Einträge an einem Tag, werden sie sich denken: Na heute ist der Guru 2.0 aber wieder aktiv und eine Plaudertasche.

Poste so oft du willst und wann du willst! Hauptsache du verbiegst dich nicht und es passt gut in deinen Tagesablauf, dann wird es dir auch keine Zeit wegnehmen.

Was denkst du dazu? Stimmst du mir zu oder ist das kompletter Schwachsinn? Und wie und wann schaffst du deine Postings? All diese Fragen und noch mehr kannst du gerne über das Kommentarformular, dass hier gleich kommt beantworten.

Was macht das Foto hier?

Es hat überhaupt keinen Bezug. Es gefällt mir einfach und erinnert mich an einen sehr schönen Abend. Warum sollte ich nicht auch mal ein bild einfach so herzeigen?

Es wurden 2 Kommentare zu diesem Beitrag geschrieben.

  • Alex L

    Hallo,
    toller Artikel und ich bin auch der Ansicht, dass man nur dann publizieren sollte, wenn man wirklich dazu bereit ist, eine Idee hat und bloggen möchte oder es auch zeitlich gesehen einrichten kann.

    Mein Hauptblog Internetblogger.de wird zur Zeit mehrmals die Woche bepostet und alle Nebenblogs von mir eben dann nur einmal in der Woche oder manchmal poste ich mehrere Posts hintereinander und dann eine Woche lang wieder nichts. Das ist ebenso und wenn woanders etwas wichtiger ist, dann wird dies zuerst angepackt.

    An die Zeit der Veröffentlichung kann ich mich nicht richten, denn es ist immer so, wie ich es selbst einrichten kann. Wenn es nachts ist, dann kann ich damit leben und an den Wochenenden kann es auch spät abends sein oder am früheren Morgen, mal so, mal so.

    Jepp, das unterschreibe ich, blogge, wie du es schaffst und über was du willst. Die Zielgruppe wird man nach Jahren haben und sie ist da, weil eben nur diese Themen im Blog behandelt werden. Hin und wieder mal ein fremdes Thema schadet nicht, da laufen die Stammleser auch nicht weg.

    • Guru 2.0 Autor

      Danke für deinen Kommentar!
      Ich habe mich viel zu oft schon von irgendwelchen “Regeln” einzwängen lassen, um meinen blog “richtig” zu führen. Heute denke ich auch, dass es “richtig” ist wenn ich dahinter stehe.

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