Weil du Rom kennenlernen willst - Hügel Quirinal - Guru 2.0
Weil du Rom kennenlernen willst – Hügel Quirinal

Weil du Rom kennenlernen willst – Hügel Quirinal

1. Rundgang in Rom, der Hügel Quirinal

1. Rundgang in Rom, der Hügel Quirinal

Rom wurde auf sieben Hügeln erbaut und einer davon ist der Quirinal. Und dieser Hügel wird auch unser erster Rundgang sein. Nach dem Frühstück in einem Café an der Via XX Settembre geht es los.

Frühstück unter Orangenbäumen

Gemütliche kleine Straßencafés an der Via haben mich einfach aufgehalten. Unter den blühenden Orangenbäumen ist ein Espresso immer ein Genuss. Aber jetzt geht es los. Die Diokletian-Thermen sind nur mehr in Überresten vorhanden, bei der Ankunft bin ich direkt darüber gestolpert. Sind ja auch direkt neben dem Bahnhof Roma Termini. Hier hat aber schon lange keiner mehr gebadet, denn der Betrieb war 537 n. Chr. zu Ende. Die Antike von 1200 vor Christus bis 600 nach Christus war und ist für Rom noch immer eine bestimmende Epoche. Darum wollen wir ja alle hin (naja vielleicht gibt es auch noch anderes).

Hügel Quirinal, Fontana del Tritone

Hügel Quirinal, Fontana del Tritone

Aber nicht nur die Antike, auch die Zeit danach war nicht so ohne, das Barock überfällt dich an jeder Ecke. Da gehe ich auf die Piazza Barberini und dann ist die Fontana del Tritone vor mir. Ach ja, Barberini war der Auftraggeber und ist besser bekannt als Papst Urban VIII. Der Brunnen war der erste einer Reihe von Fontänen von Gian Lorenzo Bernini. Der alte Herr wird uns in Rom noch öfters begegnen, aber das ist eine Geschichte die ich später erzählen werde.

Und Kirchen, Kirchen, Kirchen… Als Salzburger bin ich ja in einer Stadt, die eigentlich Kirchen an jeder Ecke hat, aber hier ist ja fast jedes Gebäude eine Kirche. Daher rein in die Santa Maria della Vittoria. Die liegt auch an der Straße des 20. Septembers und hat eine super schöne Skulptur von Bernini (da ist er schon wieder): Die Verzückung der heiligen Theresa. Er bezeichnete sie selbst als sein Meisterwerk, also unbedingt anschauen.

Sand’Andrea am Hügel Quirinal

Gleich ums Eck ist die Sant’Andrea al Quirinale, ein paar Schritte die Straße runter und Seite gewechselt und ich bin in der nächsten Kirche. Die Perle des Barocks wurde nach Berninis Plänen erbaut. Ich hatte Glück zwischen zwei Hochzeiten schnell reingeschlüpft und den rosa Marmor genossen. Und das IHS der Jesuiten ist auch all gegenwärtig. Ja damals wussten wir noch nicht, dass der bayrische Papst durch einen Jesuiten ersetzt wird.

Hügel Quirinal, San Carlo alle Quattro Fontane

Hügel Quirinal, San Carlo alle Quattro Fontane

Und dann gleich in die nächste Kirche. Dieses Mal ist es San Carlo alle Quattro Fontane, die liegt eigentlich neben der Sant’Andrea und wurde von Borromini erbaut. Diese war sein Hauptwerk und hat eine ovale Kuppel mit einer Laterne um auch Licht reinzukriegen.

Borromini vs. Bernini

Borromini war der direkte Konkurrent von Bernini. Beide waren im 17. Jahrhundert unterwegs und Architekten. Aber Bernini war auch noch Bildhauer. Daher ist viel mehr von ihm in Rom zu sehen. Eine Skulptur ist halt billiger und schneller gemacht als eine ganze Kirche. Und wer hat damals schon groß die Kunst gefördert? Ein wenig der Adel aber zum Großteil war es die Kirche. Und daher war Bernini auch für den Hochaltar im Petersdom, den Tritonen- und den Vierströmebrunnen und auch für die Kolonaden am Petersplatz zuständig. Außerdem war Borromini ein Vertreter des “Modernen Barock” und schon damals war modern nicht immer der Topseller.

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