Roms Herz mit dem Pantheon inklusive - Guru 2.0
Roms Herz mit dem Pantheon inklusive

Roms Herz mit dem Pantheon inklusive

Roms Herz, Ara Pacis

Roms Herz, Ara Pacis

Nach einem ersten Tag und schon viel Infos geht es mit dem 2. Rundgang in Rom weiter. Da gehen wir gleich in Roms Herz. Anfangen werden wir bei der Porta del Popolo und uns immer weiter vorarbeiten. Das Tor wurde unter Kaiser Aurelian erbaut und öffnet sich auf die Piazza del Popolo. Und wie immer stolpern wir hier nur so über die Antike und Geschichte, denn genau gegenüber steht ein Obelisk von vor 2000 Jahren.

Ara Pacis am Rand von Roms Herz

Nun geht es gleich weiter zum Ara Pacis (dem Altar des Friedens von Augustus). Zu Fuß ist das ein gemütlicher Spaziergang von 10 Minuten. Mit dem modernen Pavillon (Richard Meier, 1999) wirkt dieses Museum einfach unglaublich. Es ist einer der Orte denn du dir unbedingt ansehen musst.

Roms Herz, Mausoleo di Augusto

Roms Herz, Mausoleo di Augusto

Da stehe ich vor dem Ara Pacis und drehe mich um, und was sehe ich: Das Mausoleum des Augustus. Gleich mal angeschaut und sich von dem Gebäude mit 89 Meter Durchmesser beeindrucken lassen. Jetzt gleich weiter in Roms Herz vordringen und nach 10 Minuten bin ich bei der

Spanischen Treppe

Den Namen hat sie von der ehemaligen Spanischen Botschaft (17. Jahrhundert). Damals war es sogar spanisches Hoheitsgebiet und wer sich ohne Genehmigung hier aufhielt wurde in die Armee eingezogen. Aber da die Freitreppe einer der Treffpunkte in Rom ist sind hier auch die Taschendiebe unterwegs. Aber keine Panik! Einfach ein wenig aufpassen und nicht ganz so blauäugig herumrennen, dann passiert auch nichts.

Die Fontana di Trevi

Wenn ich jetzt schon auf dem klassischen Touristenpfad bin, dann nehme ich auch den Trevi-Brunnen mit. Einerseits ist es ein Must-See und andererseits ist er einfach nur beeindruckend. Nicht nur die 26 Meter höhe und 50 Meter Breite sind atemberaubend, auch die Darstellung des größten Brunnens in Rom sind einfach unglaublich. Natürlich ist der Platz und der Brunnen von Touristen überlaufen. Aber einen Blick kann ich immer darauf erhaschen. Hier ist es auch nicht so schlimm mit Taschendieben, denn eine eigene Trevi-Brunnen-Polizei passt auf.

Und die Legende sagt ja, wer eine Münze in den Trevi-Brunnen wirft, kehrt irgendwann wieder zurück. Das ist schon eine coole Legende und bringt der Caritas rund 1,2 Millionen Euro im Jahr. Ja die Stadt Rom bewacht den Brunnen und spendet das gesamte Geld. Und das muss jeden Tag eingesammelt werden, denn da liegen nach einem Tag rund 4.000,– Euro mit etwa 200kg Gewicht herum. Und das ist auch ein kleiner Geheimtipp:

Der Brunnen wird immer zwischen etwa 7:00 und 10:00 gereinigt (ja das dauert fast 3 Stunden) und ist in der Zeit gesperrt. Direkt nach der Reinigung ist das Farbenspiel und die Beleuchtung besonders schön. Und direkt beim Beginn der Reinigung wird ja alles abgesperrt, aber noch niemand arbeitet. Das heißt es gibt perfekte Fotos.

In Roms Herz – das Pantheon

Roms Herz, Pantheon

Roms Herz, Pantheon

Nochmals 10 Minuten weiter getrabt und ich bin wirklich im alten Herzen von Rom angekommen. 118 vor Christus wurde das Gebäude unter Kaiser Hadrian fertigstellt und seit 609 nach Christus ist eine Kirche. Ja richtig gelesen, das ist eine Kirche. Fast 1700 Jahre war die Kuppel die größte der Welt und ist heute noch beeindruckend mit den Kassetten und dem Opaion (dem Loch) in der Mitte. Als eines der wenigen religiösen Gebäude befindet es sich im Staatsbesitz. Wahrscheinlich auch, weil es ein Grabeskirche (die ersten beiden Könige Victor Emanuel II. und Umberto I. sind auch hier begraben) ist.

Italienisches Flair auf der Piazza Navona

Roms Herz, Piazza Navona

Roms Herz, Piazza Navona

Am Ende des 2. Rundgangs in Roms Herz gehen wir auf einen typischen Platz. Auf der Pizza Navona spielt sich das Leben ab. Schon unter Julius Cäsar war hier ein Stadion für athletische Wettkämpfe. Das wurde dann weiter ausgebaut, aber auch im Mittelalter von der Bevölkerung übernommen. Die heilige Agnes soll hier ihren Märtyrertod gestorben sein und da wurde gleich mal eine Kirche im Stadion gebaut. Ab da war der Bann gebrochen und auf dem Platz wurde ab 1477 der Markt hier abgehalten. Heute sind mehrer Kirchen rundherum zu finden. Aber das beste ist der 4-Ströme-Brunnen (von Bernini um 1650 herum als  Fontana dei Quattro Fiumi unter Papst Innozenz X. errichtet) in der Mitte des Platzes. Die vier Flüsse Donau, Ganges, Nil und Río de la Plata werden von vier Männergestalten symbolisiert.

 

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