03 Mai 2009
Petrus vor dem Salzburger Dom, microble.eu

Petrus vor dem Salzburger Dom, microble.eu

In der Szene geistert der Begriff SEO (Search Engine Optimization) ja ausgiebig herum. Alle glauben, dass es ohne nicht geht und die Kunden investieren viel Geld in den SEO-Spezialisten um bei den Suchmaschinen (insbesondere Google) ein Top-Ranking zu erhalten. Die Hoffnung ist halt bei vielen, durch eine Listung auf der ersten Seite (idealerweiser in den ersten drei Einträgen) viele Besucher zu erhalten. Natürlich ist unbestritten, dass sich SEO rechnet. Aber nur wenn es gezielt eingesetzt wird und verschiedene Mythen ausser acht gelassen werden. Entscheidend ist die Überprüfung der Maßnahmen – welche sicher nicht innerhalb von Tagen greifen – und ob sich die Investition wirklich gelohnt hat (ROI, Return-of-Investment).

Der Artikel beruht auf einen Beitrag bei Contentmanager, wo Alan Webb (einer der Profis im SEO) mit den Mythen von der Optimierung von Suchmaschinen aufräumt. Ich habe diese Artikel vor kurzem entdeckt und er hat mich zum Nachdenken angeregt. Ich erlaube mir diese Artikel „Die zehn größten SEO-Mythen“ als Grundlage zu verwenden und mit eigenen Erfahrungen und weiteren Links anzureichern. Das Original findet Ihr auf ContentManager – Suchmaschinen – Die 10 größten SEO-Mythen (Alan Webb, ABAKUS).

23 kostenlose eBooks zu SEO

Gerade habe ich einen interessanten Artikel bei web-ideas gefunden. Er passt perfekt dazu um sich Wissen zu SEO aufzubauen. Hier ein Zitat von der webSite.

Mit Ebooks verdienen heute schon eine Menge Blogger richtig gutes Geld. Auch die haben aber irgendwann einmal klein angefangen und nach kostenlosen Ebooks gesucht. Ich stelle heute die besten Ebooks aus dem Bereich Suchmaschinenoptimierung und Online Marketing vor.

Da keine der Suchmaschinen Ihre Algorithmen offenlegt, habe die SEO-Spezialisten und webDesigner nur Vermutungen, wie sich die webSites für ein besseres Ranking optimieren lassen. Dieses Vermuten und das Nicht-Wissen erzeugen natürlich viele Legenden, mit denen ich mich hier beschäftige. Aus eigener Erfahrung kann ich behaupten, dass SEO oft überbewertet wird. Denn die beste Optimierung hilft nichts, wenn der Content/Inhalt der webSite nicht stimmt.

Ausserdem ist SEO bei absoluten Nischenseiten auch nicht sehr zielführend. Denn wenn ich schon sehr seltene Themen behandle und daher auch sehr spezielle Suchbegriffe verwende, wird Google so oder so nur wenige Ergebnisse liefern, was automatisch ein Top-Ranking ergibt. Zwecks Spass könnt Ihr ja bei Google nach „Liebesleben der kubanischen Weinbergschnecke“ suchen.

Mein eigener Blog – Erfahrungen

Bei diesem Blog habe ich eigentlich nur Basismassnahmen ergriffen und geschaut was passiert. Diese Massnahmen sind eine ordentliche description im HEAD-Bereich, automatisierte keywords im HEAD-Bereich (nicht mehr so wichtig) und das wpSEO-Plugin. Der Rest sind Sozialisierung (kommentieren in anderen Blogs, Eintragen der Artikel bei verschiedenen Diensten und Twitter), hochwertigen Content (meiner Meinung nach), Nachhaltigkeit (regelmäßiges posten von Beiträgen) und Authentizität (ich verbiege mich nicht um einer Meinung gerecht zu werden). Das Ergebnis seht ihr hier:

Zugriffe auf guru-20.info

Zugriffe auf guru-20.info

Wie man an sehen kann gehen die Zugriffe automatisch nach oben, wenn man guten Content bietet. Der Blog wurde 2007 gestartet. Natürlich am Anfang war die Begeisterung groß und Content wurde erstellt. Dann war lange Zeit nichts los und ab und zu wurde ein Beitrag gepostet. Mit November 2008 habe ich den Blog wieder reanimiert und mich an die obigen Regeln gehalten: regelmäßigen und guten, authentischen Content einzustellen. Man sieht direkt wie die Zugriffszahlen explodierten. Zusätzlich wurden im letzten Monat (April 09) das wpSEO-plugIn installiert und über Twitter die Artikel gepostet.

Seitdem ich GoogleAnalytics installiert habe (ca. 4 Monate) habe sich die Quellen der Zugriffe nicht wesentlich verändert:

  • direkte Zugriffe: ca. 20%
  • Suchmaschinen: ca. 24%
  • verweisende webSites: ca. 56%

Mn sieht, dass die Suchmaschinen nur rund ein Viertel der Zugriffe ausmachen und die Verlinkung mit webSites mehr als die Hälfte der Zugriffe liefert. Dies bestätigt auch meine Meinung, dass man zwar über Suchmaschinen neue Benutzer bekommt, aber der meiste Teil der Benutzer (in meinem Bereich) noch immer über Empfehlungen auf die webSite kommt. Als Empfehlung ist meist ein Verweis von einer anderen webSite gemeint.

Mythen bei SEO

1. Legende

Viele SEO’s verlangen Geld für die Anmeldung der webSites an Suchmaschinen. Da aber mehr als 90% der Suchanfragen über Google laufen (oder verwendet Ihr eine andere Suchmaschine?) ist das Schwachsinn. Der Effekt die webSite bei MSN oder Yahoo anzumelden ist minimal, denn die beiden Suchmaschinen werden von je etwa 3% der Benutzer verwendet und werden daher auch nur den entsprechenden Traffic liefern. Und für Google muss ich keine eigene Eintragung durchführen. Dort wird man am schnellsten gelistet, wenn man Backlinks von anderen webSites erhält. (vgl. A. Webb)

2. Legende

Der PageRank von Google wird von SEO’s oft als das Wichtigste definiert. Aber habt Ihr euch schon mal die Suchergebnisse genau angeschaut. Es kommt immer wieder vor das eine Seite mit PR 5 vor einer mit PR 7 in der Ergebnissliste steht. Der Schluss daraus ist: Der PageRank beeinflusst die Reihenfolge der Ergebnisse nicht direkt. Diese Zahl ist laut Google nur eine interne Bewertung der webSite (sieht man auch in der GoogleToolbar als QuickTip). Sie sagt wie oft die webSite von Google durchsucht (gecrawlt) wird und wie stark und gut sie im Web verlinkt ist. Aber für die Ergebnisse bei einer Suchanfrage ist sie ohne Relevanz. Wenn Dir ein SEO dafür Geld abnehmen will, wird es Dir keinen Effekt (neue Einnahmen) bringen. (vgl. A. Webb)

3. Legende

Oft werden die Schlüsselwörter (keywords) in stundenlangen Meetings ermittelt und zusammengestellt. Wenn man aber weiß, dass Google die Keywords gar nicht mehr auswertet, kann man sich die Arbeit und die Kosten gleich sparen. Früher ordneten Suchmaschinen die webSites nach den Schlüsselwörtern ein, aber da dies bald von webSite-Betreibern missbraucht wurde, sind die meisten Suchmaschinen davon abgegangen. Manche kleinen Suchroboter arbeiten noch immer mit Keywords und man kann sich nie sicher sein, ob nicht auch Google sie ein wenig berücksichtigt. Daher ist es am Besten einen Automatismus in die Site einzubauen, welche der keywords automatisch aus dem Inhalt generiert. Aber das war es dann auch schon. (vgl. A. Webb)

4. Legende

Dazu passt auch der Mythos, dass die Suchbegriffe oft am Anfang der Seite stehen sollen. Dies ist heute auch nicht mehr so ohne Weiteres richtig. Durch die Verbesserung der Algorithmen ist es jetzt besser wenn sich die Suchbegriffe auf die Seite gleichmäßig verteilen. Dadurch geht Google auch gegen das Suchwort-Spaming vor. Man kann die Schlüsselwörter jetzt nicht mehr gehäuft an einer Stelle positionieren und dadurch bessere Ergebnisse erhalten. Aber dazu braucht man jetzt keinen SEO-Spezialisten, sondern jemanden der ordentliche und saubere Texte schreiben kann. (vgl. A. Webb)

5. Legende

Suchmaschine mögen keine URL’s mit Parametern ist ebenfalls eine Legende. In den letzten Jahren haben Suchmaschinen gerlent mit diesen URL’s umzugehen. Obwohl ab einer gewissen Anzahl an Parametern diese nicht mehr gern indiziert werden. Denn die Suchmaschinen gehen dann von URL’s aus, die aus Datenbanken generiert werden (was auch meistens der Fall ist) und sich daher je nach Abfragezeitpunkt verändern können. Der Einsatz von serverseitigen rewrite-Methoden ist daher ischer kein Fehler. Denn dann kommt meistens der Suchbegriff auch in der URL vor und wird bei den Suchergebenissen hervorgehoben. Ausserdem ist es viel leichter eine „sprechende“ URL weiterzugeben und auch zu verlinken. (vgl. A. Webb)

Für diese Optimierung ist aber kein SEO zuständig, sondern der Webmaster oder auch der webDesigner. In CMS und in Blogs ist in den meisten Fällen bereits eine Option eingebaut, welche man nur aktivieren muss, um zu sprechenden URL’s zu kommen. Bei WordPress findet es Ihr es unter Einstellungen > PermaLinks.

6. Legende

Oft geistert auch die Meinung durch die Szene, dass bezahlte Werbung das Ranking in den Ergebnisseiten negativ beeinflusst. (vgl. A. Webb) Meine Rankings haben sich durch den Einsatz von Werbung nicht verändert. Dies bestätigt auch Google, dass es darauf weder positiv noch negativ reagiert.

7. Legende

Früher war es so, dass die Anzahl der eingehenden Links die Ergebnisse bei Google beeinflussten. Viele Links ergaben ein gutes Ergebnis im Ranking. Dieser Mythos wird auch heute noch immer verbreitet. Jetzt ist aber so, dass Google die Qualität der Links und auch deren Herkunft berücksichtigt. Durch die übermäßige Verwendung von Linksfarmen (tausende Backlinks von einer IP-Adresse oder Domäne), hat sich Google Gegenmaßnahmen einfallen lassen. Jetzt ist es wichtig von möglichst vielen verschiedenen Domänen oder IP-Adressen verlinkt zu werden. Was sich nicht geändert hat ist die Qualität der Links. Gute Seiten (mit einem hohem PageRank) geben diesen teilweise an die verlinkte Domäne weiter (Trustrank). (vgl. A. Webb)

Es ist also besser von Microsoft einen Backlink zu kriegen, als von needaproblem.com. Genauso wichtig ist die Position des Backlinks auf der webSite. Eine Verlinkung direkt im Text ist wichtiger, als ein Link in der Fußzeile. Es ist also Vorsicht geboten, wenn der SEO-Spezialist viele Backlinks und dadurch ein besseres Ranking verspricht.

8. Legende

Genauso ist die Legende mit den „grafischen Links“ zu bewerten. Man kann mit Bildern nicht richtig verlinken, denn Google erkennt das nicht. Ich behaupte, dass Google auch nicht auf dem Wissenstand von 1998 stehen geblieben ist. Sie erkennen sicher die Zeichen der Zeit und das sich das Design von webSites verändert. Daher wird auch auf die grafische Verlinkung Rücksicht genommen. Aber nur wenn das alt und title-Attribut bei den Tags richtig gesetzt wird. (vgl. A. Webb) Dazu ist aber auch wieder der webDesigner gefordert, denn er muss beim Erstellen der Site auf die richtige Befüllung der Attribute achten. Der SEO-Spezialist kann es euch nur sagen, dass es zu tun ist.

9. Legende

Nur valide Seiten (W3C konforme Seiten) werden bei Google in das Toplisting aufgenommen. (vgl. A. Webb) Habt Ihr schonmal die Google-Seite durch den Validator gejagt? Das Ergebnis ist jedenfalls nicht berauschend. Genauso ist es bei eurer eigenen Site. Die W3C-Konformität ist für Google irrelevant. Sie ist wichtig, damit die meisten Browser die Seite richtig anzeigen und auch dafür, dass Google alles richtig indizieren kann. Denn wenn grobe Fehler im Code enthalten sind, kann es dazu führen, dass die Suchmaschine ins Stolpern kommt und die Indizierung abbricht.

10. Legende

Ein table-Layout wird von den Suchmaschinen schlechter bewertet wie ein div-Layout, ist auch eine der SEO-Legenden. Einer Suchmaschine ist es relativ egal welche Tags ihr benutzt (ausser ein paar Ausnahmen). Diese Legende beruht eher auf den „Religionskriegen“ der einzelnen Designer und SEO-Spezialisten. Je nach dem, welches Layout notwendig ist, können die entsprechenden Tags eingesetzt werden. Suchmaschinen werden dies ignorieren.

11. Legende

Mit css kann man formatieren wie man will ist auch nicht so ganz richtig. Suchmaschinen nehmen auf die Abfolge und die Art der Tags Rücksicht. Es ist also wichtig die Überschriften korrekt zu formatieren. Die Hauptüberschrift gehört in einen h1-Tag und die folgenden Überschriften in h2 bzw. h3-Tags. Und dabei ist es wichtig, dass die Abfolge stimmt. Also zuerst die 1. Überschrift und dann die h2-Überschriften und erst nach einem h2-Tag die 3. Ebene verwenden. Man kann ja auch die heading-Tags über css entsprechend formatieren.

Fazit

Viele SEO-Massnahmen sind ohne dem entsprechenden Spezialisten durchzuführen. Die meisten Dinge gehören gleich ins webDesign und sind dort auch zu berücksichtigen. Weiters ist es so, dass der SEO-Spezialist nicht den Inhalt der webSite liefert. Der Content kommt von Euch und ist auch das Wichtigste für ein gutes Ranking: Content Sells! Die Werbemassnahmen sind auch von Euch durchzuführen: kommentieren in anderen Blogs, bekanntmachen der Postings über Twitter oder Suchdienste wie yigg.de, delicisous oder Mister-Wong. Genauso ist euer Netzwerk wie meinVZ, linkedIn oder XING geforderd. Überall könnt Ihr eueren Blog, eure webSite bekanntmachen und damit qualitativ hochwertigen Traffice erzeugen.

Die ganzen SEO-Massnahmen die euch gute Spezialisten vorschlagen, sind dann meistens nur mehr Finetuning. Und dabei ist es wichtig, dass die Investition in SEO auch wieder retour kommt. Es bringt nichts tausende von Euros auszugeben um dann viele Seitenzugriffe zu erhalten, welche aber nichts bringen (keine neuen ohder höheren Umsatz).

weiterführende Links:

Tags: , , , , ,
14 Kommentare
  1. SEO-united.de says:

    Hallo,

    SEO für nutzlos erklären und die Hälfte Deines Beitrags von einem SEO abschreiben. Gott sei Dank hast Du Dir wenigstens den Richtigen ausgesucht 😉

    Grüße

    Gretus

  2. ByteBros says:

    Danke für den Kommentar. So ein Fehler passiert, wenn man nicht alles mindestes dreimal Korrektur liest. Sich im Blog mit fremden Federn zu schmücken, gehört nicht zu meinen Eigenschaften (wie man an der anderen Beiträgen sieht). Daher auch gleich das Einfügen des fehlenden Absatzes mit einen extra Hinweis zusätzlich.

  3. Werner says:

    Dein Artikel ist zu großen Teilen totaler Unsinn. Es scheint so, als hättest du überhaupt keine Ahnung…

  4. Chaim says:

    Hallo,

    ich finde es immer gut wenn sich leute mit dem Thema kritisch auseinander setzen, schließlich gibt es mehr als genug „Scharlatane“ auf dem Gebiet ;).
    Trotzdem frage ich mich (hab ich dir ja auch schon bei Twitter geschrieben), wo du die SEO Legenden ausgegraben hast. Wenn das alles ist was du über SEO weißt, verstehe ich voll und ganz dass du ein negatives Bild von der Szene hast.

    #1 – Als ich 2005 das erste Mal mit SEO in Berührung gekommen bin, war es normal dass man ständig über solche Angebote gestolpert ist. „Eintrag in 1000 Suchmaschinen für nur 49,99 €!“ oder „Webkatalogeintragssoftware nur 79,99!“ oder sonst was… inzwischen finde ich sowas nicht mehr… aber ok ich habe auch nicht wirklich danach gesucht ^^

    #2 Der Pagerank war noch 06/07 ganz hoch im Kurs, ist meiner Meinung nach kein ernstzunehmender Indikator mehr. Das dürfte wohl auch bei den meisten angekommen sein. Vor zwei Wochen hab ich zwar noch ein Hobbywebmasterforum gesehen, wo sich über den Pagerank ausgetauscht wurde. Aber ich glaube (oder hoffe zumindest), dass „den Pagerank steigern“ kein ernstgemeinter Ansatz für SEO ist 🙂

    #3 Ich glaube bei den Keywords hast du was verwechselt. SEOs investieren sehr viel Energie daran Keywords zu finden, allerdings nicht um sie in die Meta-Tags zu schreiben (zumindest nutze ich die Meta Tags nicht mehr…) sondern um die Seite dahingehend zu optimieren. Mit Keywords sind die Suchbegriffe gemeint, die der potenzielle Seitenbesucher bei Google eingibt um auf die Page zu kommen.

    #6 Bezahlte Werbung dürfte nicht wirklich das Problem sein. Das Problem, das mit diesem „Gerücht“ zu tun hat ist der Kauf von Links. Wenn ich also Links kaufe um damit mein Ranking zu verbessern bzw. Links verkaufe um das Ranking von jemandem verbessern. Dann ist es ein Verstoss gegen die Term of Use, den Google mit Penalty ahndet.
    Google könnte sich niemals erlauben gegen die Kommzerialisierung des Internets vorzugehen (sie bieten schließlich selbst AdWords an…) nur der Verkauf von follow Links wird als Manipulation angesehen…

    #8 hör ich zum ersten Mal. Eine Grafik wirkt sich ebenfalls gut aufs Ranking aus, Google zieht in diesem Fall den Dateinamen, den Alt-Text etc. heran um den Link zu „bewerten“. Ich bin aber trotzdem der Meinung dass „normale“ Links immer noch besser sind.

    #9 Das mit den validen Seiten ist schon recht sinnvoll. Sicherlich ist Google da nicht mehr so penibel. Aber Fehler im Quelltext können dazu führen dass nicht alle Informationen erfasst werden. Schließlich ist der Bot kein Mensch. Wenn du bsp. bei einem Alt-Text nen Tippfehler drin hast und dein Code alt „=mein keyword“ lautet anstatt “ alt=“mein keyword“ kann die Information nicht wirklich erfasst werden.
    Sicherlich hat da Google seit ’98 auch einiges dazu gelernt aber valider Code schadet mit Sicherheit nicht ^^

    Mein Kommentar ist übrigens nicht als Kritik an dich oder deinen Artikel gerichtet. Also bitte nicht falsch verstehen 🙂
    ich möchte das nur nicht so stehen lassen, damit es nicht so aussieht also würde die Szene wirklich zum überwiegenden Teil aus Leuten bestehen, die solches Halbwissen verbreiten.
    SEO besteht aus viel mehr als nur den Basics, die dem Kunden meistens von Webdesign Agenturen (die um den Zweig SEO bereichert wurden) verkauft wird.

    Die Basics, die du oben genannt hast, sind der Grundbausteine die theoretisch jeder durchführen kann. Aber um mit SEO dauerhaft erfolgreich zu sein braucht man vorallem Erfahrung und ein bisschen mehr Wissen als man sich mal eben schnell zusammen googlen kann.
    Das ist ein Grund warum so viele Leute schlechte Erfahrungen mit Möchtegern SEO Agenturen gemacht haben und der Mythos dass SEO unsinnig und überbewertet wäre noch heute durchs Internet geistert.

  5. ByteBros says:

    @Werner: Wie Du sagst Kritik ist in unserer Branche etwas normales. Aber vielleicht interessiert Dich der Artikel: http://podtown.de/wie-du-mit-kritik-umgehst-und-richtig-kritisierst/200
    Und wie Du an obigen Kommentaren siehst, bin ich komplett offen, zensiere nichts, stehe zu meinen Fehlern und kann auch darauf reagieren.

    @Chaim: Ich gebe Dir eigentlich vollkommen Recht. Für Profis sind das alles Binsenweisheiten, aber nicht für die Endkunden. Wenn wir nur SEO-Profis oder webDesign-Profis hätten, wäre unsere (Fach)Welt viel angenehmer. Aber leider müssen wir immer gegen Halbwissen und halbgebildeten SEO’s ankämpfen. Meine Meinung zu SEO ist generell positiv und ein Profis kann schon noch das eine oder andere Quentchen herausquetschen. Aber wenn der webDesigner seine Hausaufgaben nicht macht, hilft alles nichts. Und viele Endkunden glauben halt noch immer, dass der SEO alles richten kann, auch wenn der Content der webSite nicht passt.

  6. Nerd in Skirt says:

    Hi! Du hast Dir viel Mühe gegeben mit diesem Artikel. Leider liest man heraus, dass das Thema SEO für Dich noch recht neu ist. Daher finde ich es etwas gewagt, hier mit den „Mythen und Legenden“ aufzuräumen. Nur einige Anmerkungen: wenn SEOs von Nischenthemen sprechen, meinen sie Themen, die gesucht werden, aber von der Konkurrenz noch nicht besetzt wurden. Unter „Keywords“ versteht heute kein SEO mehr die Metakeywords, sondern die Schlüsselbegriffe, die im Content, und zwar an den richtigen Stellen, auftauchen. Das Keywordspamming, dass Du beschreibst (viele Keys an einer Stelle) ist ein derart alter Hut, dass niemand mehr drüber spricht. Eine Google Anmeldung ist von Vorteil, wenn man die Google Webmastertools nutzt und z.B. seine XML-Sitemap hochlädt. Sprechende URLs haben nach aktuellen Untersuchungen bei ihrem Auftauchen in den SERP eine höhere CTR. „Für die Optimierung ist kein SEO zuständig, sondern der Webmaster“ – es kommt oft vor, dass der Webmaster von SEO gar keine Ahnung hat. Hinzu kommt: in großen Unternehmen ist es z.B. die Aufgabe des SEOs, zwischen der Technik, der Redaktion, dem Marketing etc. zu vermitteln.
    Daher: bitte keinen Berufsstand verunglimpfen, den Du zu schlecht kennst.

  7. ByteBros says:

    Ich verunglimpfe nicht und ich traue mir gar nicht zu mit Mythen aufzuräumen.
    Ich habe nur nach eigenen Recherchen und Erfahrungen meine Meinung geschrieben und wie ich oben geschrieben habe einen Artikel zusammengefasst..
    Es nervt einfach, dass jeder zweite Kunde mit SEO kommt, weil er irgendwo etwas gehört hat. Und genau mit diesen Dingen kommen die Kunden an und fragen ob sie Geld dafür ausgeben sollen. Ich rate dann immer zu einem Profi zu gehen!
    Aber ein paar Aufgaben (bei kleineren Projekten) kann der webDesigner wirklich selbst erledigen.

  8. Nerd in Skirt says:

    Dann ist ja gut 😉

  9. Christian says:

    Seo ist weit viel mehr, als Du hier erwähnst. Man sagt auch:
    Ein guter SEO sorgt dafür, dass weit mehr als 50% der Seitenbesucher nicht von den Suchmaschinen kommen sondern von verlinkten Webseiten und von wiederkehrenden User.
    Wenn 90% der Seitenbesucher von den Suchmaschinen kommen, dann sollte man sich einen anderen SEO suchen.

    So meine Meinung.

    • Guru 2.0 says:

      Warum heißt es aber SEO, wenn die Besucher von anderen webSites und Bookmarks kommen? Sollte es dann nicht besser webSite-Optimierung heißen.

  10. Jim says:

    Hallo,
    ich gebe Dir vollkommen Recht. Das Wichtigste ist und bleibt der Innhalt einer Site. Nur mit gutem Inhalt wird auf längere Sicht eine Site auch erfolgreich sein. Aber ….
    Ja, warum hast Du eine so schlechte Meinung von SEO? Deine Mythen haben großteils einen sehr langen Bart. SEO oder wie immer Du es nennen möchtest, hat eine absolute Berechtigung.

    • Guru 2.0 says:

      Ich habe generell keine schlechte Meinung von SEO. Ich denke nur, dass es wie vieles in der Branche einfach überbewertet wird.

  11. Birgit says:

    Also ich glaube du hast Recht in Punkto Inhalt. Der Inhalt einer Webseite ist das Wichtigste. Und ohne Suchmaschinenoptimierung geht heutzutage gar nichts mehr. Es wird ja ziemlich viel über Seo geschrieben und gesprochen positiv wie negativ, das mag ja sein. Aber ohne Seo ist nicht viel im Internet zu holen.

  12. Birgit says:

    Der Inhalt ist sehr sehr wichtig. Ohne guten Inhalt geht gar nichts. Aber leider braucht der gute Inhalt auch eine starke Verlinkung. Erst dann steht einem guten Ranking und viele Besucher nichts mehr im Wege.

Kommentarfunktion deaktiviert.

Blogheim.at Logo