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21 Jun 2017
Darf man heute noch nach Paris zum Eiffelturm fahren? (Bild: microble.eu)

Darf man heute noch nach Paris zum Eiffelturm fahren? (Bild: microble.eu)

Wer in der Salzburger Blogger Szene unterwegs ist, der kennt den provokanten Ü30-Blog „Gefährlich Ehrlich“ und an Anlehnung an den Blog habe ich auch meinen Titel gewählt.
Und warum jetzt auf einmal etwas nicht technisches? Einfach weil es mich bewegt und mich seit dem 6. Juni beschäftigt. Klar ich springe jetzt mal schnell auf ein beliebtes Thema auf: Terror & Anschläge. Aber das darf man doch, oder nicht? Und wer jetzt einen längeren Text erwartet der hat recht und liest weiter. Wer aber blutrünstige Bilder erwartet, der wird gleich mal enttäuscht sein.
Aber alle die es interessiert, lesen es meine Gedanken, nachdem ich durch eine – sagen wir gefährliche Situation – gestolpert bin und Fragen stelle und Antworten suche.
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02 Jun 2017
Es geht nur um das Bild, der Fotograf muss alles für ein gutes Motiv machen aber auch die Technik wie ISO, Zeit und Blende beherrschen. (Bild: microble.eu)

Es geht nur um das Bild, der Fotograf muss alles für ein gutes Motiv machen aber auch die Technik wie ISO, Zeit und Blende beherrschen. (Bild: microble.eu)

Heute ist es doch so, dass jeder fotografieren kann. Und falls das nicht klappt kannst du noch immer knipsen. Die meisten kaufen sich eine mehr oder weniger teure Kamera und fotografieren knipsen darauf los. Wenn du ein wenig Gefühl für die Bildkomposition hast dann klappt das auch (meistens). Aber wie sieht es mit dem Werkzeug, der Kamera und den Einstellungen aus?

ISO, Zeit und Blende sind zu viel Theorie
Viel sind ja nicht so die Fans von theoretischen Abhandlungen und genau darum verwenden sie auch den Automatikmodus der Kamera und probieren einfach herum. Aber wenn du ein wenig mehr als knipsen willst, dann überleg mal:

Deine Kamera ist dein Werkzeug, um es erfolgreich zu benutzen musst du es verstehen und beherrschen.

Wichtig ist, dass du die theoretischen Begriffe und auch Auswirkungen verstehst und nicht nur beim Fotografieren lernst. Denn wenn du das Supermotiv gefunden hast und dich dann erst mit ISO, Zeit und Blende spielst, ja dann ist das Motiv schon wieder weg.

So schwierig ist das aber gar nicht und du wirst das sicher schnell verstehen. Es ist auch egal mit welcher Kamera du arbeitest. Bei jeder Systemkamera oder DSLR kann die Einstellungen vornehmen.

Fotografieren ist malen mit Licht
Ein kleiner Tipp am Anfang: Die Funktionen deiner Kamera solltest du schon kennen. Also quäle dich ruhig einmal durch das Handbuch und stelle die Grundeinstellungen deiner Kamera zu Hause ein. Dann kannst du dich draußen ganz auf das Fotomotiv konzentrieren. Ja nicht ganz, den ISO, Zeit und Blende sind schon wichtig.

Ein paar Grundeinstellungen

Und was sind jetzt die idealen Grundeinstellungen? Das hängt jetzt schon ein wenig von der Kamera ab, die du verwendest. Aber trotzdem ein paar Sachen gelten immer. Falls dich dieser Teil nicht interessiert, kein Problem, überspringe ihn einfach und gehe zu ISO, Zeit und Blende.

Lichter und Histogramm anzeigen
Dadurch siehst du im Display der Kamera bei jedem Foto sofort ob es vielleicht Probleme mit der Belichtung gibt.

Bildqualität
RAW und/oder jpg in höchster Qualität sind sehr empfehlenswert. Die Speicherkarten sind heute groß genug und auch so billig, dass wir uns darum keine Gedanken mehr machen müssen. Und mit diesen Formaten hast du einfach mehr Möglichkeiten der Bearbeitung.

Weißabgleich
Denn kannst du auf automatisch einstellen. Eigentlich ist es beim RAW-Format nicht so wesentlich, denn diesen kannst du dann am Computer noch abgleichen. Aber sonst musst du ihn je nach Lichtsituation neu einstellen.

La Défense - Fotografie ist malen mit Licht (Bild: microble.eu)

La Défense – Fotografie ist malen mit Licht (Bild: microble.eu)

Farbraum
Wenn du auch jpg-Bilder erstellen lasst, dann verwende sRGB. Bei reinen RAW-Bildern kannst du ihn ja beim Bearbeiten festlegen.

Hinweistöne
Wenn du die Möglichkeit hast, schalte alle Geräusche deiner Kamera ab. Im besten Fall nervt es nur, im schlimmsten Fall erschreckst du dein Motiv.

Autofocus
Stelle ihn ruhig auf mittenbetont und/oder manuell ein. Damit kannst du besser festlegen wo der Schärfepunkt deines Bildes liegt.

ISO
Den legen wir dann manuell fest. Aber wenn du die Schrittweite auf klassisch oder traditionell einstellen kannst, dann leg los.

Gitterlinien
Die meisten Kameras bieten Hilfslinien im Sucher an. Schalte sie ruhig ein, denn sie helfen dir den Horizont waagrecht auszurichten oder auch die Bildelemente zu positionieren. Ideal wäre natürlich eine Drittelteilung.

Ein wenig Theorie für ISO, Zeit und Blende

Die drei Parameter sind eigentlich die Grundlage jedes Bildes. Denn damit definierst du wieviel Licht auf den Sensor deiner Kamera fällt. Damit definierst du als die Belichtung eines Fotos. Du legst also fest wie hell dein Bild wird. Da jeder der drei Werte aber auch noch eigene Eigenschaften hat, legen ISO, Zeit und Blende auch noch das Aussehen des Bildes fest. Und genau das macht es für dich interessant, denn damit kannst du die Wirkung eines Fotos verändern und auch festlegen. Schauen wir uns jetzt jeden Parameter für sich an. Durch die Theorie musst du jetzt durch.

ISO

Der Wert ist (noch) ein Überbleibsel aus der guten alten Zeit der analogen Fotografie. Damals konnte man Filme mit ISO-Werten von 50 bis etwa 800 kaufen. Den Film legte man dann in die Kamera ein und konnte dann damit 12, 24 oder 36 Fotos machen. Erst danach konnte ein neuer ISO-Wert (ein neuer Film) eingelegt werden. Damals definierte der Wert die Lichtempfindlichkeit des Films. Jede Verdoppelung des ISO-Werts ist auch gleichzeitig eine Verdoppelung der Lichtempfindlichkeit und damit der Helligkeit des Bildes. Damals gab es eben die klassische ISO-Reihe 50 – 100 – 200 – 400 – 800.

Eiffelturm am Nationalfeiertag. Bei einem Feuerwerk muss mit hohem ISO-Wert fotografiert werden, da zuwenig Umgebungslicht vorhanden ist. (Bild: microble.eu)

Eiffelturm am Nationalfeiertag. Bei einem Feuerwerk muss mit hohem ISO-Wert fotografiert werden, da zuwenig Umgebungslicht vorhanden ist. (Bild: microble.eu)

In elektronischen Kameras ist der Grundgedanke noch immer derselbe: Eine Verdoppelung des ISO-Wertes, verdoppelt auch die Helligkeit. Aber der Sensor der Kamera wird nicht empfindlicher (das ist technisch nicht möglich), sondern die Elektronik verstärkt das Licht (besser das Signal) einfach. Daher kannst du jetzt auch bei jedem Bild einen anderen ISO-Wert festlegen und die Reihe geht jetzt auch viel weiter: 50 – 100 – 200 – 400 – 800 – 1600 – 3200 – 6400 – 12800 – 25600 – 51200.

Und es gilt noch immer die Daumenregel: Je dunkler die Umgebung, desto höher der ISO-Wert. Und auch das alte Problem der „Körnung“ besteht weiter. Früher wurden die Fotos mit höheren ISO-Werten einfach körniger (Die Silber-Anteile des Films wurden immer besser sichtbar), heute „rauschen“ die Bilder bei hohen ISO-Werten. Dieses Rauschen ist nichts Anderes als fehlerhafte Pixel (entweder falsche Helligkeit oder falsche Farbe). Es hängt hier von zwei Faktoren ab: Wie ist der Sensor gebaut und der Erwärmung des Sensors. Gegen die Bauweise kannst du nichts machen. In Kompaktkameras sind die Sensoren einfach kompakter gebaut und sind daher auch empfindlicher auf Rauschen. Gegen die Erwärmung kannst du etwas machen. Zum Beispiel erwärmt ein langes Arbeiten mit Live-View den Sensor und dadurch wird er fehlerhafte Pixel abbilden. Aber auch hohe ISO-Werte begünstigen das Rauschen.

Zeit

Wie der Name sagt, ist es die Dauer während die Blende offen ist. Während dieser Zeit fällt Licht auf den Sensor. Diese Zeit lässt sich meistens zwischen 8 Tausendstel und 60 Sekunden einstellen. Auch hier gibt es klassische Zeiten oder eine Zeitreihe aus der analogen Fotografie.

Der Residenzbrunnen in Salzburg. Mit kurzer Belichtungszeit die einzelnen Tropfen einfangen (Bild: microble.eu)

Der Residenzbrunnen in Salzburg. Mit kurzer Belichtungszeit die einzelnen Tropfen einfangen (Bild: microble.eu)

Ich empfehle Dir dich hier wirklich einzuschränken und nicht die Möglichkeit der digitalen Kameras voll auszuschöpfen. Denn die meisten bieten dir bereits alle möglichen Werte an. Wie bei den ISO Werten (zum Beispiel 250) gibt es auch bei der Zeit schon „krumme“ Werte wie 0,2 Sekunden Belichtungszeit. Klar funktionieren alle die Werte, aber du kannst den Lichteinfall nicht mehr einfach im Kopf mitrechnen. Denn wie beim ISO-Wert verdoppelt (halbiert) sich auch bei Zeit der Lichteinfall mit jedem Sprung.

Du kannst die das wie bei einem Wasserglas vorstellen. Hältst du ein Glas unter einen Wasserhahn ist es nach einer Sekunde halb voll. Hältst du es doppelt so lange darunter (2 Sekunden) ist ganz voll. Hältst du es aber nur halb so lange (½-Sekunde) darunter, ist es nur ein Viertel voll.

Damit hast du auch schon die klassische Zeitreihe:
1/1000 – 1/500 – 1/125 – 1/60 – 1/30 – 1/15 – 1/8 – 1/4 – 1/2 – 1 – 2 – 4 – 8 – 15 – 30

Bei deiner Kamera wird es sicher nicht als Bruch angegeben sein, sondern immer nur der Nenner und bei ganzen Sekunden zusätzlich das „-Zeichen (für Sekunde).
1000, 500, 125, 60, 30, 15, 8, 4, 2, 1″, 2″,4″, 8″, 15″, 30“

Jeder Schritt verdoppelt oder halbiert das einfallende Licht auf dem Sensor. Dass die Reihe nicht mathematisch exakt ist, kommt einfach von einem kleinen Rundungsproblem. Aber das kannst du ruhig ignorieren.

Jetzt kennst du schon zwei Werte von „ISO, Zeit und Blende“: ISO und Zeit. Diese beiden können sich jetzt gegenseitig aufheben. Nehmen wir an, dein Foto ist mit einer Sekunde Belichtung bei ISO 200 perfekt belichtet. Dann ist es aber auch bei ½-Sekunde mit einem ISO-Wert von 400 richtig belichtet. Das gilt aber auch bei der Einstellung von ISO 100 und 2 Sekunden. Warum haben wir dann aber die beiden Werte?

Ganz einfach die Zeit ändert auch die Darstellung des Motivs. Je kürzer die Zeit, desto weniger Bewegung kannst du wahrnehmen. Damit hast du einen wichtigen Parameter der Bildgestaltung entdeckt. Stell dir einfach mal Regentropfen vor: Um einen einzelnen fallenden Regentropfen zu fotografieren musst du sehr, sehr schnell sein. Daher muss die Kamera auch nur ganz kurz „hinschauen“, eigentlich einen Bruchteil einer Sekunde. Wenn es zu lange dauert, fällt der Tropfen vor dem Objektiv vorbei und zieht einen Strich auf dem Bild.

Aber dadurch hast du auch ein Problem. Denn deine Hände zittern und bewegen die Kamera ganz leicht, wir nennen das Verwackeln. Je länger die Belichtungszeit ist, desto stärker wirkt sich dieses Zittern aus. Ist ja auch logisch, denn die Kamera hat einfach lange Zeit dein Wackeln zu bemerken. Moderne Kameras haben bereits einen „Verwackelungsschutz“ eingebaut, aber der kann auch nicht alles ausgleichen, bei etwa 1/30 Sekunde ist es einfach vorbei mit dem Fotografieren ohne Stativ.

Eine kleine Daumenregel ist:

1/Brennweite ist die Belichtungszeit mit der du ohne verwackeln fotografieren kannst.

Blende
Der dritte Parameter ist fast der schwierigste. Ist es bei ISO und Zeit noch klar zu erkennen, wie das mit dem Verdoppeln und Halbieren geht, ist es hier schon schwieriger. Schau mal auf dein Objektiv oder in dein Display der Kamera. Da sind meistens folgende Werte angegeben:
f/1 – f/1,4 – f/2 – f/2,8 – f/4 – f/5,6 – f/8 – f/11 – f/16 – f/22 – f/32

Objektiv mit verschieden weit geöffneter Irisblenden im Vergleich (Blendenzahl f/1.8 - f/2.8 - f/4 - f/5.6 - f/8 - f/11)

Objektiv mit verschieden weit geöffneter Irisblenden im Vergleich (aus: https://commons.wikimedia.org/wiki)

Dies ist auch wieder eine klassische Reihe aus der analogen Fotografie. Und ich empfehle dir dabei zu bleiben und nicht irgendwelche Zwischenwerte zu verwenden. Auf jeden Fall siehst du sofort, dass es ein Bruch (eine Dezimalzahl) ist. Damit ist dir auch schon eines klar: Eine Vergrößerung der Zahl (unter dem Bruchstrich) ergibt eine Verringerung des Lichts. Und wie gewohnt genau immer um die Hälfte von Wert zu Wert. Warum das jetzt nicht, wie bei ISO und Zeit, linear ist, können wir ignorieren. Aber wenn du dir die Reihe genau ansiehst, erkennst du trotzdem eine Regelmäßigkeit: Der erste, dritte, fünfte, … Wert ist immer eine Verdoppelung und der zweite, vierte, sechste, … Wert ist auch immer eine Verdoppelung.

Und was sind das jetzt für Zahlen? Einfach gesagt ist ein Verhältnis von Brennweite zur Öffnungsweite, aber auch da wollen wir nicht tief einsteigen. Die Blende, lang Irisblende, ist der menschlichen Pupille nachempfunden und sitzt im Objekt. Ist die Blende vollständig geöffnet, schränkt sie den Lichteinfall im Objekt nicht ein und hat den Wert f/1. Je weiter die Blende geschlossen wird, desto weniger Licht fällt durch das Objektiv, also wird auch das Loch der Blende immer kleiner. Wie bei deinem Auge, je heller die Sonne scheint, desto mehr schließt sich deine Pupille.

Hier gilt auch wieder das Beispiel mit dem Wasserglas. Nur ist es eben dieses Mal nicht die Zeit welche den Füllstand verändert. Hier ist es das Aufdrehen des Wasserhahns. Voll aufgedreht ist eben f/1 und je weiter du zu drehst, desto mehr Zeit brauchst du um das Glas zu füllen.

Was du dir wirklich merken musst:

Je größer die Zahl, desto weniger Licht kommt rein. Man spricht von einer kleinen Blende.

Und nun hast du den nächsten Parameter um deine Motive zu gestalten. Denn die Blende beeinflusst die Schärfentiefe. Einfach gesagt ist es der unscharfe Hintergrund:
Je kleiner die Zahl, desto unschärfer der Hintergrund.

Du kannst jetzt also entscheiden was du darstellen willst. Bei einem Landschaftsbild soll eigentlich alles scharf sein. Daher brauchst du eine kleine Blende (große Zahl). Landschaften wirst du ab f/16 fotografieren.

Bei Porträtbildern ist der Hintergrund unwichtig, sondern hier zählt wirklich das Gesicht oder der Körper. Daher wirst du eine große Blende (kleine Zahl) verwenden. Denn dadurch wird nur der Bereich am Fokuspunkt scharf und der Hintergrund verschwommen dargestellt. Wir nennen das auch: Das Motiv ist freigestellt. Denn der Betrachter wird nicht vom Hintergrund abgelenkt.

Du kannst du also merken:
Kleine Blendenzahl = große Öffnung = viel Licht = wenig Hintergrund

ISO, Zeit und Blende – eine unschlagbare Kombination

Freigestelltes Objekt mit großer Blende (Bild: microble.eu)

Freigestelltes Objekt mit großer Blende (Bild: microble.eu)

Und was soll ich jetzt einstellen? Es ist doch gleichgültig, da ja alle drei nur das Licht beeinflussen. Es ist doch egal ob ich ISO 100, 1/160″ und f/8 oder ISO 200, 1/80″ und f/8 oder ISO 200, 1/160″ und f/11 einstelle, das Bild ist immer gleich belichtet.

Das ist auch so vollkommen richtig, aber das Aussehen des Fotos verändert sich jedes Mal. Gehen wir davon aus, dass du in der freien Natur am Tag fotografierst. Irgendeinen Wert müssen wir ja festlegen und am leichtesten ist der ISO-Wert zu finden.

Hier bleibt der ISO-Wert über etwa vier Stunden stabil, da sich die Lichtverhältnisse nicht sehr schnell ändern. Da wir wissen, dass große ISO-Werte Rauschen (also Fehler im Bild) begünstigen, versuchen wir hier kleine Werte einzustellen und legen ISO 200 fest.

Jetzt hast du nur mehr zwei Werte zum Festlegen. Und da kann dir vielleicht für den Anfang folgendes helfen:

Will ich ein bewegtes Motiv einfrieren?
Lege die Belichtungszeit fest!

Will ich ein Motiv hervorheben?
Lege die Blende fest!

Wenn du eine Bewegung (ein galoppierendes Pferd, Wassertropfen eines Brunnens, einen Fußballspieler, …) einfrieren willst, dann brauchst du sehr kurze Belichtungszeiten, ab 1/1000″ und kürzer. Jetzt musst du die Blende sehr weit aufmachen (kleine Blendenzahl) um genügend Licht auf den Sensor zu bekommen.

Willst du aber ein Objekt besonders hervorheben (die Rosenknospe im Blumenbeet, das stehende Pferd vor der Hecke, den parkenden Oldtimer, …), dann willst du denn Hintergrund verschwimmen lassen. Dafür brauchst du eine weit geöffnete Blende (eine kleine Blendenzahl). Daher musst du die Zeit kurzhalten um nicht zu viel Licht auf den Sensor zu erhalten.

Der Petersdom in der Umgebung mit kleiner Blende um alles scharf abzubilden (Bild: microble.eu)

Der Petersdom in der Umgebung mit kleiner Blende um alles scharf abzubilden (Bild: microble.eu)

Du willst ein ganzes Panorama (eine Parklandschaft, eine Gebäudefront, die Bergkette in den Alpen, …) festhalten und willst wirklich alles gut abbilden, dann brauchst du auf der ganzen Bildfläche eine scharfe Abbildung. Das geht nur mit einer sehr weit geschlossenen Blende (also einer großen Blendenzahl). Dadurch wird zwar von vorne bis ganz hinten alles scharf, aber es fällt durch dieses kleine Loch sehr wenig Licht, daher musst du jetzt die Belichtungszeit lange (eine kleine Zahl) wählen.

Du merkst also, tagsüber ist die Zeit eigentlich relativ egal (außer bei bewegten Motiven). Die meiste Bildwirkung erzielst du mit dem Verändern der Blende. Denn es ist nicht so entscheidend ob du die Landschaft mit 1/160″ oder 1/1000″ fotografierst, sie wird sich nicht bewegen. Aber es ist wichtig wie scharf der Hintergrund abgebildet wird.

ISO, Zeit und Blende brauchen Übung

Und genau das machst du jetzt. Nimm deine Kamera und fotografiere. Die Grundlagen für die drei entscheidenden Parameter ISO, Zeit und Blende hast du jetzt kennengelernt und jetzt musst du das ausprobieren.

Und Du?

Ich freue mich über jeden Kommentar. Schreib ruhig wenn Du eine Frage oder einen zusätzlichen Tipp hast. Ich habe auch eine Frage: Hat dir dieser Post genützt und war er einfach genug, oder habe ich zu kompliziert geschrieben? Trau dich und schreib mir eine Antwort in den Kommentaren.

24 Mai 2017
Kontaktdaten im Dashboard von WordPress anzeigen (Bild: Leserin im Jardin du Luxembourg in Paris, microble.eu)

Kontaktdaten im Dashboard von WordPress anzeigen (Bild: Leserin im Jardin du Luxembourg in Paris, microble.eu)

Besonders wenn du WordPress nicht nur für dich einsetzt ist dieser Tipp Gold wert. Denn deine Kunden arbeiten in ihren eigenen DashBoards von WordPress und plötzlich haben sie ein Problem. Deine Kontaktdaten sind inzwischen natürlich irgendwo verloren gegangen. Da ist es wirklich super, dass du diese wichtigen Informationen direkt in einem Widget in das Dashboard gelegt hast. Wie einfach das geht, siehst du mit diesem Beitrag.

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15 Mai 2017
Die Meta-Box von der Beitragsseite in WordPress entfernen

Die Meta-Box von der Beitragsseite in WordPress entfernen (Bild: La Défense im Sonnenaufgang, microble.eu)

Gerade wenn du von zu vielen Informationen überfordert bist oder wenn du WordPress für Laien installierst kann es sein, dass dir dieser Codeblock hilft. WordPress bietet einfach sehr viele Informationen und Eingabeblöcke beim Schreiben eines Beitrages an. Diese Bereiche oder Kästchen nennen sich eigentlich Meta-Box und sind für Informationen rund um den Inhalt wie Kategorien, Schlagwörter, Autor oder Beitragsbild zuständig. Und wie du eine Meta-Box oder auch mehrere verschwinden lassen kannst erfährst du jetzt.

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02 Mai 2017
(Bild: Jeanne d'Arc vor Sacre-Cœur in Paris, microble.eu)

Die ausgewählte Kategorie von WordPress nicht neu sortieren (Bild: Jeanne d’Arc vor Sacre-Cœur in Paris, microble.eu)

Sobald du in WordPress eine Kategorie beim Erstellen eines Beitrags auswählst, rutscht sie nach oben. Das kann bei einer langen Liste ziemlich nervig sein. Daher habe ich heute einen Code-Schnipsel für dich, der genau das Sortieren der Kategorie verhindert. Lies weiter, dann siehst du, wie einfach das umzusetzen ist.

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24 Apr 2017
Einen Text oder ShortCode am Ende eines jeden Beitrags wie eine Signatur einfügen (Bild: Taubenanflug vor dem Louvre, microble.eu)

Einen Text oder ShortCode am Ende eines jeden Beitrags als Signatur einfügen (Bild: Anflug der Taube vor dem Louvre, microble.eu)

Wir kennen alle die Signatur welche automatisch am Ende eines jeden eMails eingefügt wird. Dies ist wirklich praktisch, denn so vergessen wir nie die Grußformel, Unterschrift und vielleicht auch noch eine kurze Werbung. Aber bei WordPress gibt es so etwas für die Posts leider nicht. Und gerade da wäre ja eine CTA (Call-To-Action) als Signatur immens praktisch. In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du genau so etwas mit ein paar einfachen Zeilen php-Code erledigen kannst und dir damit das Leben als BloggerIn erleichterst.

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08 Feb 2017
Beitrags-Kategorien im Dashboard von WordPress hervorheben (Bild: Feuerwerk in Paris, micrcoble.eu)

Beitrags-Kategorien im Dashboard von WordPress hervorheben (Bild: Feuerwerk in Paris, micrcoble.eu)

Du hast eine endlose Liste von Beitrags-Kategorien und brauchst eine optische Unterstützung? Dann ist dieser WordPress Tipp genau das Richtige für dich. Kurz und einfach erklärt:
Beim Schreiben eines Beitrags hast du in der rechten Seitenleiste ein Widget mit den Kategorien. Da bei manchen Bloggern diese Liste sehr lange werden kann ist die Übersicht zu behalten manchmal schon schwierig. Wenn jetzt jede Kategorie mit ihren Unterkategorien einen passen farbigen Hintergrund bekommt (bspw.: Bücher = grün, Filme = blau oder Musik = rosa), dann sieht man die passenden Kategorien sehr schnell. Und genau diese Lösung bauen wir uns mit ein paar Zeilen zusammen.

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06 Feb 2017
WordPress mit Code-Schnippsel ohne Fehler erweitern (Bild: Invalidendom in Paris, microble.eu)

WordPress mit Code-Schnippsel ohne Fehler erweitern (Bild: Invalidendom in Paris, microble.eu)

Wenn ich für jedes vergessene Semikolon einen Euro bekommen hätte, wäre ich jetzt reich!

Genauso oder ähnlich denken Programmierer und wie sieht es da erst bei Laien aus. Ihr bekommt von uns Ratschläge wie: „Füge doch einfach den Code in die functions.php ein.“ oder „Die drei Zeilen stellst du ans Ende der functions.php„. Und du machst das ganz brav und hast eine weiße WordPress-Seite. Denn anscheinend ist es doch nicht so einfach. Ich greife dir heute mal unter die Arme und zeige dir die häufigsten Fehler, die dir hier passieren können:

  1. Außerhalb der php-Tags einfügen
  2. Verschachtelte php-Tags erzeugen
  3. Innerhalb von Funktionen einfügen
  4. Fehlerhaftes Kopieren des Codes
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29 Jan 2017
Wie funktioniert eine Webseite?

Wie funktioniert eine Webseite? (Bild: microble.eu)

Es ist noch gar nicht so lange her, dass ich hier beschrieben habe wie eine WordPress-Seite funktioniert. Heute erkläre ich mal ganz einfach wie eine Webseite so funktioniert. Nämlich was läuft da so im Hintergrund ab, wenn ein Benutzer euren Blog aufruft. Dies ist sicher für jeden interessant, der so ein wenig mit der Theme-Entwicklung oder auch einfach mit Webprogrammierung beginnen will.

Schauen wir also mal unter die Haube einer Webseite und folge mir in die Tiefen des Webs. Aber keine Angst es wird sicher nicht zu technisch.
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24 Jan 2017
Fortschrittsanzeige mit einem Shortcode aus reinem CSS

Fortschrittsanzeige mit einem Shortcode aus reinem CSS (Bild: microble.eu)

Bei einem Kundenprojekt brauchte ich sie, die berühmten Fortschrittsanzeigen. Glücklicherweise mussten sie nicht automatisch sein, aber trotzdem, hübsch als Kreis mit einer Prozentanzeige sollten sie schon sein. Das ganze sollte sich auch noch in WordPress integrieren und für den Kunden selbst einfach einsetzbar sein. Daher brauchen wir dazu ein wenig CSS aber auch PHP um für WordPress einen Shortcode zu erstellen. Es ist eben immer so: Je einfacher für den Anwender, desto mehr Aufwand ist es für den Programmierer.

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