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Word-Benutzer haben mehr Schriften als ein webDesigner?

20. Mai 2010 – Auch Google ist dabei
Mit der heutigen KeyNote hat sich auch Google in die Riege der Design-Unterstützer eingereicht. Bei Google Webfont Directory [EN] hat Google eine Liste mit 18 freien Schriften zur Verfügung gestellt. Der Vorteil dabei ist, dass die browserunabhängigkeit gegeben ist und die Schrift mit nur einer Zeile in die webSite eingebunden werden kann. Selber getestet habe ich diese neue Möglichkeit noch nicht. Denn ich habe ja Schon in einem älteren Post meine eigene Lösung eingebaut. Aber es gilt: Google macht es zwar einfach, aber es selbst zu machen ist keine Hexerei. Man braucht nur ein bischen mehr Wissen.

Wahrscheinlich werden wir in den nächsten Monaten mit Schriften überflutet und mein Titel wird zum Schreckgespenst. Dann ist es wie in den Anfängen von Word: Es werden alle Schriften ohne Rücksicht auf Verluste benutzt werden!!

Natürlich die Frage ist provokant, aber wie lautet die Antwort? Na klar, jeder Heimanwender hat mehr Schriften zur Verfügung, als ein professioneller webDesigner. Ich habe euch ja bereits im Post Eigene Schriften auf der webSeite erklärt wie man dieses Problem entschärfen kann.

Doch ein großes Problem – das Urheberrecht auf Schriften – ist damit nicht gelöst. Gerade wenn man ein wenig ausserhalb des anglo-amerikanischen Zeichensatzes schreibt, ist das Manko der fehlenden Sonderzeichen in den freien Schriften spürbar. Nun ist es aber so, dass wir uns entweder auf die websicheren Schriften oder auf eine Ausgabe als Bild festlegen.

Wir haben nun Glück, JuHu!!!!!!

Zwei Unternehmen stellen jetzt auf ihren Servern mehr als 2.000 Schriften für die Benutzung durch webDesigner zur Verfügung. Vorbei ist es mit der Eintönigkeit von Arial und Times New Roman. Die eine Seite ist Fonts.com [EN] vom Unternehmen Monotype Imaging und die zweite Seite ist die bekannt FontShop [EN], welche auf Ihren Servern auch einige Schriften zur Verfügung stellt.

Nun liegt es an Euch: Brecht die Vorherschaft von Arial und Times im Web und nutzt die neuen Möglichkeiten im Layout!

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Es existieren drei Antworten zu diesem Post

Zip
schrieb am 7. 5. 2010 um etwa 6 Uhr:
Eigentlich eine tolle Sache. Bleibt abzuwarten, was das bei Fonts.com kosten wird, wenn die Beta vorbei ist. Außerdem müsste man mal nachsehen, was da alles in dem Script steht, das eingebunden werden muss. Womöglich setzt das Backlinks zu allen möglichen Seiten. Alles in allem macht der Einsatz abhängig vom Anbieter und ich würde das erstmal nicht ohne Weiteres für Kunden einsetzen.
Guru 2.0 von [web]
schrieb am 7. 5. 2010 um etwa 7 Uhr:
Natürlich gubt man sich mit jeder Schrift in eine Abhängigkeit. Aber man muss sie eben auch kaufen. Wenn du den Link auf die Beschreibung des CSS gefolgt wärst und auch berücksichtigt, dass CSS KEINE (!!) Backlinks setzt, ist die Abhängigkeit gegenüber der Designmöglichkeiten als gering einzustufen.
Zip
schrieb am 7. 5. 2010 um etwa 16 Uhr:
Welcher Link auf welche Beschreibung von welchem CSS? Ich steh auf der Leitung. Dass CSS keine Backlinks setzt ist klar. Die Frage war ja auch, was das Javascript macht, dass da eingebunden wird. Ich habe mich nicht angemeldet und das nicht getestet. Wenn ich eine Schrift kaufe, begebe ich mich nicht in eine Abhängigkeit, weil Sie mir dann gehört und die Bedingungen für Kauf und Nutzung klar sind. Wenn ich Schriften über einen Webservice einbinde, kann ich nicht abschätzen, wie sich das im Laufe der Zeit entwickelt. Da liegt für mich die Abhängigkeit.

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