2009 06 Apr

10 Dinge die Du nicht in der Design-Schule lernst!

Während des Unterrichts lernst du einiges. Wie Du zeichnen sollst, wie du sehen sollst, und, und, und. Aber manche Dinge lernt man erst auch als Freelancer auf die harte Tour. Damit man wenigsten den richtigen Preis verlangt, gibt es ja den Freelancerechner. Den Rest findest Du hier.

1. Dein Abschlusszeugniss hilft Dir nicht bei der Jobsuche.

Aber Dein Portfolio hilft Dir. Natürlich ist es gut eine fundierte Ausbildung zu haben und diese auch durch einen Abschluss nachweisen zu können. Aber kaum willst Du Geld von Deinen Kunden, interessiert diese das überhaupt nicht. Sondern sie wollen wissen, was Du wirklich kannst und dann brauchst Du ein Portfolio.

2. Gutes Design braucht Zeit, setze Dir keinen zu engen Zeitplan.

Während der Ausbildung hast Du auch Deadlines von den Lehrern erhalten, aber diese nahmen Rücksicht und gaben Dir genug Zeit alles zu erledigen. In der Wirtschaftswelt sieht das anders aus. Die Kunden werden versuchen Dich zu knebeln und die Leistung so schnell wie möglich zu bekommen. Die schlimmsten Designs werden unter Zeitdruck gemacht, gib Dir also – trotz allen Kundenwünschen – genug Zeit.

3. Die Kunden denken nicht, dass Du ein Künstler bist.

Deine Kunden denken, dass Du ihnen verkaufen hilfst. Falls Du einen künstlerischen Touch reinbringen willst, musst Du deine Kunden erziehen. Das kann sehr frustrierend sein, aber über die Zeit kriegst Du Übung darin.

4. Du musst mit nicht fundierter Kritiki umgehen lernen.

Bis jetzt wurdest Du von Menschen kritisiert, welche ebenfalls eine Designausbildung haben. Dadurch war es für Dich leichter damit umzugehen. Deine Kunden haben diese Ausbildung aber nicht und werden daher Kritik üben, welche Dir ungerecht oder nicht qualifiziert vorkommt. Auch damit musst Du umgehen können.

5. Sichere Deine Daten regelmäßig.

Die meisten Menschen lernen es auf die harte Tour. Nämlich dann wenn man es am wenigsten brauchen kann. Gerade vor dem entscheidenden Meeting ist Dein Computer defekt und die letzte Sicherung liegt Wochen zurück. Falls Du glaubst, dass hat aber nichts mit Design zu tun, dann liegst Du völlig falsch.

6. Beginn jetzt mit dem Netzwerken.

Sei sozial! Auch wenn Du der beste Designer auf der Welt bist und es keiner bemerkt, kriegst Du nicht einen einzigen Auftrag. Es geht nicht mal um die Arbeit, werde Mitglied in einem Verein oder einer Organisation. Du sollst ja nur Leute treffen mit denen Du sprechen kannst, es geht nicht immer darum neue Kunden zu kriegen. Sondern viele Menschen zu kennen, die wissen was Du machst.

7. Stelle sicher, dass Dein Kunde den Auftrag unterschreibt.

Oft ist das unangenehm, besonders dann wenn Du den Kunden schon länger kennst und ihm vertrauen kannst. Aber ein unterschriebener Auftrag kann Dich vor einigen Schwierigkeiten schützen. Gerade erst nach der Unterschrift mit der Arbeit zu beginnen, sollte Dir zur Gewohnheit werden.

8. Design lernen hört nie auf.

Das Abschlusszeugnis Deiner Ausbildung zu erhalten bedeutet nicht, dass Du fertig ausgebildet bist, bei weitem nicht!! Wenn Du als Designer nicht mit den neuesten Trends, Stilen, Produkten und Werkzeugen vertraut bist und bleibst, wirst Du schnell den Anschluss verlieren.

9. Es nicht nur ein Talent, ein guter Designer zu sein.

Als Designer bist Du immer (!!) am probieren, lesen und experementieren. Kreative Arbeit ist harte Arbeit. Und je mehr Zeit Du investierst, desto besser wirst Du werden.

10. Dein Drucker wird defekt, wenn Du ihn am dringensten brauchst.

Das ist Murphy’s Gesetz! Gerade vor der Präsentation Deines Lebens, kannst Du nicht mehr drucken. Stelle daher sicher, dass Du in Deinem Netzwerk Menschen hast, die Dir dann aus der Patsche helfen können.

via DesignReviver [EN]

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7 Antworten zu diesem Post.

 

    Kommentare zu diesem Artikel

  1. meint dazu am
    9.
    April 2009 um 23:11

    OH Wie Wahr! Zum Thema Drucken sollte man eh noch mal drei Ausrufezeichen platzieren. Egal was der Zeitplan sagt…immer noch zwei Stunden mehr für den Druck einplanen.

  2. meint dazu am
    8.
    Mai 2009 um 17:21

    Zu Punkt 3, sehr interessant:

    Your design sucks! from Paul Boag on Vimeo.

    [edit]: Video eingebunden, statt als Link. Danke an Thomas von wbcode.lemme.at (lesenswerter Blog)

  3. meint dazu am
    10.
    Mai 2009 um 13:59

    Ich persönlich finde den 6. Punkt am Wichtigsten.
    “Beginn jetzt mit dem Netzwerken”
    Wer sich in seiner Gemeinde / Stadt einen Namen aufgebaut hat, der wird reich dafür belohnt werden. Vitamin B ist das wichtigste im Leben.

  4. Trackbacks zu diesem Artikel

  5. meint dazu am
    18.
    April 2009 um 09:51

    [...] [...]

  6. meint dazu am
    5.
    Mai 2009 um 15:29

    10 Dinge die Du nicht in der Design-Schule lernst!…

    Da plaudert ein freiberuflicher Designer wohl aus seiner eigenen Erfahrung….

  7. meint dazu am
    6.
    Mai 2009 um 23:03

    [...] 10 Dinge die Du nicht in der Design-Schule lernst! | Guru 2.0 – Klingt nach ganz interssanten Tipps und Tricks für Designer und Webdesigner. [...]

  8. meint dazu am
    21.
    Mai 2009 um 19:10

    [...] schreibt über 10 Dinge, die Du nicht in der Design-Schule lernst. Für Fotografen, die mit der Fotografie Geld verdienen (wollen), unbedingt [...]

 

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